Der Neue hat den Aufstieg im Visier

Frank Blauhut löst Jens Rülke an der Spitze des HC Glauchau/Meerane ab. Der Vereinschef hat ehrgeizige Ziele.

Glauchau/Meerane.

Einer der größten Sportvereine in der Region hat einen neuen Chef: Frank Blauhut (60) löst Jens Rülke (55) als Vorsitzender beim HC Glauchau/Meerane ab. Der Wechsel wurde zur Mitgliederversammlung, die am Mittwochabend stattfand, vollzogen.

Mit Blick auf die in Kürze beginnende neue Handball-Saison gibt es von Frank Blauhut, der beruflich als Baukoordinator bei der Deutschen Post tätig ist, eine Kampfansage. "Wir wollen mit unserer ersten Männermannschaft so schnell wie möglich den Wiederaufstieg in die mitteldeutsche Oberliga schaffen. Der HC Glauchau/Meerane gehört einfach in die attraktive und interessante Spielklasse", sagt Frank Blauhut. Das HC-Team war im Mai - nach sechs Spielzeiten - aus der mitteldeutschen Oberliga abgestiegen. Obwohl vor allem die erste Männermannschaft im Blickfeld von Sponsoren und Zuschauern steht, soll auch der Rest nicht vernachlässigt werden. Blauhut: "Wir haben 13 Mannschaften im Spielbetrieb." Für die Heimspiele werden vor allem die Sachsenlandhalle in Glauchau und die Karl-Heinz-Freiberger-Halle in Meerane genutzt.

Im Vorstand ist der Verein, zu dem rund 320 Mitglieder gehören, künftig breiter aufgestellt. Susann Genz kümmert sich um den Frauenbereich. Julia Zarakewitz ist Ansprechpartnerin für die Helfer aus dem Kampfgericht und die Schiedsrichter. Zudem gehören neben Frank Blauhut in den nächsten drei Jahren noch Colin Schupke (stellvertretender Vorsitzender), Thomas Arndt (Jugendwart), Thomas Steinbach (Finanzwart) und Klaus Friedrich (Verantwortlicher für den Männerbereich) zum Vorstand. "Wir müssen die Aufgaben auf mehr Schultern verteilen", sagt Frank Blauhut.

Aus beruflichen und familiären Gründen hat Jens Rülke seinen Platz im Vorstand geräumt. Er prägte den Verein nach der Wende entscheidend mit und stand seit 17 Jahren als Vorsitzender an der Spitze des HSV Glauchau beziehungsweise des HC Glauchau/Meerane. Der scheidende Vereinschef kämpfte zur Mitgliederversammlung mit den Tränen. "Es ist bemerkenswert, wie er neben Familie und Beruf auch die Aufgaben im Verein gemeistert hat", sagt Blauhut, der mit seinen Mitstreitern noch eine Verabschiedung von Jens Rülke vorbereiten will. Zu den Details hält sich der Vorstand bisher bedeckt.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...