Für Gospelprojekt werden Mitstreiter gesucht

Sängerinnen und Sänger von zwölf bis 70 Jahren können mitmachen - und das Stadtfest bereichern.

Zwickau.

Zum ersten Mal wird beim Zwickauer Stadtfest, das vom 15. bis 18. August stattfindet, ein Gospelworkshop durchgeführt. Den Abschluss bildet der ökumenische Gottesdienst auf dem Hauptmarkt am Sonntagvormittag. Das sagte Matthias Grummet, Kantor der Marienthaler Pauluskirche. Ab Freitagabend (16. August) proben zahlreiche musikbegeisterte Sängerinnen und Sänger im Alter von zwölf bis 70 Jahren im Gemeindehaus der Pauluskirchgemeinde das erste Mal gemeinsam. Innerhalb von drei Tagen sollen die Singbegeisterten sozusagen zu einem echten Gospelchor verschmelzen, beschreibt es Grummet. Dabei können sowohl Anfänger als auch erfahrene Sänger teilnehmen.

Als Vorpremiere wird am Samstagabend eine Gospelvesper in der Pauluskirche gefeiert. Am Sonntag haben dann alle Gottesdienstbesucher die Möglichkeit, einen Gospelgottesdienst aktiv mitzufeiern und zu erleben. Ab 9.30 Uhr werden die eintreffenden Besucher bereits mit einem Warm-Up auf den Gospelgottesdienst vorbereitet.


Mitwirkende des Projektgospelchores sind unter Leitung von Matthias Grummet: Victor Sepulveda Rodriguez (Hamburg; Gesang), Jakob Maas (Zwickau; Piano), Matthias Kramp (Zwickau, Bass), Nils Fahlke (Zwickau; Drumset), Mario Keipert (Zwickau; Gitarre) und David Ludwig (Zwickau; Saxofon)

Wer im Projektchor mitsingen möchte, hat bis 1. August Gelegenheit, sich anzumelden. Telefonisch ist das unter Ruf 0375 4356453 möglich, und auch online ist die Anmeldung möglich. Notenkenntnisse sind nicht erforderlich, allerdings sollte unbedingt die Stimmgruppe angegeben werden. Als Unkostenbeitrag für die Teilnahme wird lediglich um eine individuelle Spende für die Verpflegung gebeten. (ja)

www.kirchenmusikwestsachsen.de


Die gute Nachricht

Der Begriff Gospel bedeutet so viel wie die gute Nachricht.

Anderes als in traditionellen Gottesdiensten wird im Gospelgottesdienst das Evangelium überwiegend in Musik verkündet, sagt Kantor Matthias Grummet. Alle Elemente im Gottesdienst werden zu einem Fluss ("Flow"), in dem Gospelmusik die tragende Rolle spielt. Mehr als sonst wird die versammelte Gemeinde am gesamten gottesdienstlichen Geschehen durch gospeltypischen Kommunikationsformen beteiligt. (fp)

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