In Zukunft jetzt

Sch(m)erzhaft: Was die Region in dieser Woche bewegte

Glauchau wird jung und frisch, dynamisch, modern und innovativ. Das zumindest ist die optimistische Interpretation, wenn es um den Wegfall des Schlossspektakels geht.

Die Nachricht darüber machte diese Woche die Runde. Mittelalter will keiner mehr, ist viel zu lange her, viel zu alt. Das passt nicht in das dynamische und moderne Glauchau.

Etwas Neues muss her. Und, wie wir diese Woche auch erfahren haben, arbeitet die Stadt schon daran. Was es wird, bleibt aber ein großes Geheimnis. Doch bei "Geheimnis" und "Stadt" schrillen bei vielen die Alarmglocken. Erinnerungen an die Geheimniskrämerei von damals kommen wieder hoch, als es um das Aussehen des neuen Schlossvorplatzes ging. Wie das ausgegangen ist, kann man heute sehen. Aber zurück zur geheimnisvollen Alternative für das Glauchauer Schlossspektakel: Scherzbolde sprechen von so etwas wie einer weiteren Ü-30-Party.

Für Glauchauer Verhältnisse zählt das noch zu den Begriffen jung und frisch und sexy. Oder, wie es beim Neujahrsempfang im Glauchauer Stadttheater die beiden Spaßvögel vom Centralkabarett Leipzig ausdrückten, "sächsy". "Orschwärbleede" haben sie ihr Programm genannt.

Nach der Rezeption des Dargebotenen und allem, was uns diese Woche widerfahren ist, fragt man sich, warum der Programmtitel im Futur steht und nicht im Präsens.

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