Straßenlärm regt Anwohner weiter auf

Erneut ist er Zustand am Glauchauer Gottesackerberg beklagt worden. Doch für eine Lösung fehlt laut Stadt das Geld.

Glauchau.

Eine Lösung für das Lärmproblem an der Leipziger Straße, zwischen Leipziger Platz und Schillerplatz, zeichnet sich noch immer nicht ab. Zur Einwohnerversammlung am Dienstagabend machte Anwohner Bernd Müller erneut auf die Lage aufmerksam. "Die Autos, die vorbeifahren, sind viel zu laut", sagte er. Darüber hinaus werde zuweilen schneller als die erlaubten 30 Kilometer pro Stunde gefahren, was das Lärmproblem noch verschärfe. Seit vielen Jahren spricht der Anwohner das Problem an, gelöst ist es bis heute nicht, auch wenn ein Dialog-Display den Autofahrern die Geschwindigkeit anzeigt.

Die einzige Möglichkeit, den Lärm einzudämmen, besteht nach Ansicht von Glauchaus Oberbürgermeister Peter Dresler (parteilos) darin, die holprige Pflasterstrecke zu asphaltieren, auch wenn dann noch schneller gefahren werde. Aber dafür fehle der Stadt das Geld. Auch bauliche Schikanen, um zum Langsamfahren zu zwingen, bringen nichts, ist zum Beispiel der SPD-Stadtrat Roland Frenzel überzeugt. "An anderen Stellen in Glauchau haben wir den sogenannten Delfter Hügel eingebaut", sagte Frenzel. Daraufhin habe es Beschwerden von direkten Anwohnern gegeben, weil es zu laut gewesen sei, wenn die Autos darüber fahren.


Die Vorfahrt am Schillerplatz so zu ändern, dass die Autos, die vom Gottesackerberg kommen, warten müssen, oder gar die Einbahnstraßenregelung umzudrehen, sodass alle bergab Richtung Leipziger Platz fahren, haben sich als untaugliche Vorschläge erwiesen, sagte Marcus Steinhart, Fachbereichsleiter für Bürgerservice, Schule und Jugend, dem auch das Ordnungsamt untersteht. Auf dem Stück Straße werde aber weiterhin regelmäßig die Geschwindigkeit kontrolliert. Mehr könne man momentan nicht machen.

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