2020 wird feierlich: Zwei Dörfer begehen das 750-Jährige

Königswalde und Langenhessen stecken mitten in den Vorbereitungen für die Ortsjubiläen. Steinpleis will ebenfalls feiern.

Königswalde/Langenhessen/Steinpleis.

Eine Woche lang feiert Königswalde im kommenden Jahr das 750-jährige Bestehen des Dorfes. "Wir haben vieles geplant. Alle Vereine sitzen mit in einem Boot und ziehen an einem Strang. Die Vorbereitungen laufen", sagte Ortsvorsteher Bernd Gerber (Freie Wähler). Vom 21. bis 27. Juni können sich Besucher auf verschiedene Veranstaltungen in Königswalde freuen. So wird es zum Beispiel einen geschichtlichen Vortrag geben. Es findet ein Orgelkonzert in der Kirche statt. Die Kindereinrichtung "Villa Kunterbunt" lädt zu einem Fest ein. Mit einem großen Dorffest klingen am 27. Juni die Feierlichkeiten aus. Das Dorftheater Königswalde bietet für den 19. und 20. Juni Vorstellungen an. "Und es wird einen Festumzug geben, der den Namen auch verdient. Federführend ist dabei Klaus Wappler. Er hat bereits vor 25 Jahren einen Umzug in Königswalde organisiert", sagte Bernd Gerber.

Auch die Langenhessener sind eifrig bei den Vorbereitungen für ihre 750-Jahr-Feier. "Es läuft alles", sagte Ortsvorsteherin Jana Russ (Unabhängige Liste). Gefeiert wird vom 10. bis 12. Juli. Die Veranstaltungen am Festwochenende werden im Koberbachcentrum Langenhessen stattfinden. Die Mehrzweckhalle ist dafür bereits vor vielen Monaten gebucht worden. Unter anderem sind Aktionen für Kinder auf dem Außengelände der Einrichtung geplant. Am Sonntag, dem 12. Juli, soll ein Festumzug durch das Dorf ziehen. Auch mittelalterliches Markttreiben wird die Besucher erwarten. In Regie der Ortschronistin Evelin Kuhn wird derzeit eine kleine Chronik erarbeitet. "Wir werden außerdem die Vollmershainer Schalmeienkapelle bei uns zu Gast haben", stellte Jana Russ in Aussicht.

Die beiden Jubiläumsfeierlichkeiten der benachbarten Dörfer zu verbinden, stand weder für die Langenhessener noch für die Königswalder zur Debatte. Beide Ortsteile erhalten jeweils 5000 Euro als Zuschuss für die Durchführung ihrer Feierlichkeiten aus der Stadtkasse. Das hatten die Mitglieder des Stadtrates Werdau im Mai dieses Jahres einstimmig beschlossen.

Von einer finanziellen Förderung hängt auch ab, ob im Werdauer Ortsteil Steinpleis gefeiert werden kann. Hier steht vom 12. bis 14. Juni das Heimatfest an, das alle zehn Jahre in der Ortschaft begangen wird und als Schul- und Heimatfest eine lange Tradition hat.

Bei einem Gespräch in der vergangenen Woche mit dem Werdauer Oberbürgermeister Sören Kristensen (Unabhängige Liste) habe dieser seine Bereitschaft zur Unterstützung signalisiert, sagte Hans-Michael Schmidt (CDU) vom Ortschaftsrat. Eine entscheidende Frage sei in diesem Zusammenhang auch, ob die Turnhalle für die Feierlichkeiten genutzt werden kann. Wenn dem so sei, könne man Kosten minimieren. Für den Erhalt der Turnhalle und die dafür notwendigen Sanierungsarbeiten befindet sich zurzeit ein Förderverein in Gründung.

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