Blumenladen: Gespräche enden ohne Erfolg

Pächterinnen halten an Entscheidung fest - Jahresende ist Schluss

Werdau.

Die Gespräche zwischen der Stadtverwaltung und den beiden Pächterinnen des Floristik-Geschäftes am Friedhof in Werdau haben zu keiner einvernehmlichen Lösung geführt. Damit sind alle Versuche gescheitert, eine Schließung des Geschäftes zum Jahresende abzuwenden. Die beiden Betreiberinnen des Ladens, Janett Richter und Susanne Scherf, bleiben bei ihrem Entschluss: Jahresende ist Schluss. "Es gab inzwischen ein Gespräch zwischen dem Oberbürgermeister und uns. Das Stadtoberhaupt hat sich auch sehr bemüht, uns zu helfen. Doch das Angebot ist für uns nicht akzeptabel", sagte Janett Richter am Mittwoch. Nach ihren Worten hat der OB den Frauen angeboten, nach Abschluss der geplanten Modernisierung wieder in das Gebäude einziehen zu können. "Das haben wir nach Prüfung abgelehnt. Wir hätten dann nur noch 50 Prozent der bisherigen Fläche zur Verfügung gehabt. Der Platz reicht nicht aus", begründet Janett Richter die Entscheidung.

Für Wirbel hat die Art und Weise gesorgt, wie die Stadt mit den beiden Frauen umgegangen ist. Von den geplanten Umbauarbeiten des Gebäudes erfuhren sie aus der Zeitung. Daraufhin wandten sie sich an die Stadt, den Eigentümer der Immobilie. Diese teilte daraufhin den Frauen mit, dass eine Sanierung des Objektes 2021 geplant sei. In dem Schreiben wurden sie zugleich darüber informiert, dass die Friedhofsverwaltung, die im ersten Stock des Gebäudes untergebracht ist, ins Erdgeschoss und damit in die Räume des Geschäftes umziehen soll. Ein persönliches Gespräch fand nicht statt. Das Ganze geschah noch unter dem Amtsvorgänger des jetzigen Oberbürgermeisters. Die Frauen, 57 und 56 Jahre alt, wollten aus Altersgründen nicht bis 2021 warten und kündigten von sich aus.

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