Die Eispiraten laufen gegen Landshut in Tarnfarben auf

Profis, die Trikots im Camouflage-Look von Soldaten tragen, ein Neuzugang für das Zwickauer Puppentheater und zwei Personalien aus der Geschäftswelt.

Siegrun Wachler (55) ist die neue Inhaberin der Modeboutique "Damoni" am Werdauer Sternplatz. Am Freitagvormittag übernahm die Frau aus Remse offiziell das Geschäft von Ramona Dahmen, die vor fünf Jahren hier in Sachen Damenmode gestartet war. "Unter meiner Regie wird sich bei 'Damoni' nichts ändern. Die Öffnungszeiten bleiben, wie auch die Verkäuferin und die Lieferanten", sagte Siegrun Wachler, die bereits auf dem Glauchauer Marktplatz mit "Blickfang" ein Modegeschäft führt. "Die kleine Boutique hier in Werdau habe ich vor drei Jahren kennengelernt, ich war von diesem Ambiente sofort begeistert", erinnert sich die neue Inhaberin, welche für die Fortführung des Geschäfts "ein gutes Gefühl" hat. Zumal sich über die Jahre eine gute Beziehung zur bisherigen Besitzerin aufgebaut hat. Bereits vor den ersten fünf "Damoni"-Jahren war in dem Geschäft zwischen Sternplatz und Mühlgraben seit kurz nach der Wende eine gut gehende Modeboutique. (tmp)

André Schietzold (33), Verteidiger beim Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau, und seine Teamkollegen streifen sich zum nächsten Heimspiel am 21. Februar gegen den EV Landshut ganz ungewöhnliche Trikots über: Sie wollen mit Camouflage-Jerseys die Veteranen der Bundeswehr würdigen. Die spezielle Spielkleidung, auf der sich auch die Logos von allen Sponsoren befinden, wurde in dieser Woche vorgestellt. Um die Gestaltung kümmerten sich CCM-Ausstatter Lutz Höfer und Eispiraten-Pressesprecher Aaron Frieß. In Nordamerika entwickelten sich die Veteranen-Tage bereits zu einer Tradition. In Deutschland gibt es bisher noch keine vergleichbare Aktion. Deshalb betreten André Schietzold und Co. damit Neuland. Die Camouflage-Jerseys der Puckjäger aus Crimmitschau sollen nach der Partie im Internet versteigert werden. Ein Teil des Erlöses geht an den Bund Deutscher Einsatzveteranen. (hof)

David Grebe-Hilgeland (34) ist mit dem Blumengeschäft "Der Rosenkavalier" nun in zwei Städten in der Pleiße-Region präsent. Den Laden an der Silberstraße in Crimmitschau gibt es seit September 2017. Das Geschäft auf dem Markt in Werdau wurde vor wenigen Tagen eröffnet. "Die bisherige Betreiberin war sich auf der Suche nach einem Nachfolger. Wir haben uns dann für die Erweiterung entschieden", sagt David Grebe-Hilgeland. "Der Rosenkavalier" stellt bei den Wünschen der Kunden in Crimmitschau und in Werdau übrigens keine Unterschiede fest. Das betraf auch die Aufträge für den Valentinstag. "In beiden Geschäften war die ganz klassische Variante gefragt: mit roten Rosen", sagt David Grebe-Hilgeland. (hof)

Dominique Suhr (29) ist die neue Direktionsassistentin und Dramaturgin des Zwickauer Puppentheaters. Die gebürtige Plauenerin studierte in Gießen Musikwissenschaft und Musikpädagogik sowie Galloromantik und in Frankfurt am Main Theaterwissenschaften. Schon während ihres Studiums agierte sie als Chorsängerin am Stadttheater Gießen und an der Oper Frankfurt. "Die Stelle am Puppentheater Zwickau war ausgeschrieben, ich habe mich beworben und freue mich sehr, dass es geklappt hat", sagt die Neu-Zwickauerin, die nun im Zwickauer Stadtzentrum, unweit des Puppentheaters Quartier bezogen hat. Sie freue sich sehr auf die neuen Aufgaben, zu denen mitunter auch das Etablieren der von der Direktorin Monika Gerboc angestrebten Veranstaltungsreihe für Erwachsene gehört. Am 28. Februar um 18 Uhr wird nun das zusammen mit Jugendlichen erarbeitete Stück "Cyberterror", das im Februar 2018 Premiere im Puppentheater feierte, erstmals vor allem für Erwachsene stattfinden. "Unser Ziel ist es, dabei direkt auf die Eltern zuzugehen, ihnen realistische Einblicke zu gewähren und ebenso ein Stück weit aufzuklären. Aufzuklären über ein Thema, welches auch ihr Kind jederzeit betreffen kann", so Gerboc. Dazu wird es im Anschluss an diese Vorstellung eine Diskussionsrunde mit einer Expertin für Anti-Cybermobbing-Arbeit des KIB Zwickau geben, an welcher sich Zuschauer, Eltern und Mitwirkende beteiligen können. "Wir wollen künftig einmal monatlich einen festen Termin für Erwachsene in unserem Spielplan einbauen und sie dabei in einer Welt des Wettrennens auf eine Art Insel voller Träume und Poesie einladen", sagt Gerboc. (lth)

Andreas Osse (55), der für die Bürgergemeinschaft "Für Crimmitschau" im Stadtrat sitzt, hat der Stadtverwaltung in Crimmitschau seine Unterstützung bei der Präsentation auf Tourismusmessen angeboten. Auslöser war der Besuch von Andreas Osse auf der Tourismusmesse im Januar in Zwickau. "Dort hat sich Crimmitschau nur mit der Tuchfabrik und der Landesausstellung präsentiert. Wir haben aus meiner Sicht noch Luft nach oben", sagte Andreas Osse zur jüngsten Sitzung des Stadtrates. Aus seiner Sicht soll Crimmitschau künftig auch für Theater, Kunsteisstadion und die beiden Freibäder die Werbetrommel rühren. "Ich würde mich da auch gern mit einbringen", unterbreitete Osse sein Angebot an die Verantwortlichen im Rathaus. Er ist Betreiber des Autokinos an der Koberbachtalsperre im Werdauer Ortsteil Langenhessen. (hof)

0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...