Dörfer arbeiten über Grenze zusammen

Großpillingsdorf.

Nach zweijähriger Bauzeit wird am Samstag das Thüringisch-Sächsische Gemeinschaftshaus in Nischwitz eingeweiht. Die Besonderheit des länderübergreifenden Pilotprojektes: Bei der Umsetzung des Vorhabens haben Kirche und Staat Hand in Hand gearbeitet. Während der Bürgermeister von Nischwitz/Jonaswalde in der oberen Etage regelmäßig seine Sprechstunden abhält, zieht in das Erdgeschoss die Kirchgemeinde mit ihren Angeboten ein. Deren Mitglieder kommen aus Großpillingsdorf und Nischwitz. Zwischen den beiden kleinen Dörfer verläuft die Landesgrenze zwischen Sachsen und Thüringen. Nischwitz gehörte bis 1952 zum benachbarten Bundesland und kirchlich noch immer zu Thüringen. Das Gemeinschaftshaus in Nischwitz, in dem sich einst die Schule befand, wurde komplett saniert. An den Kosten beteiligten sich die Kirche und die Gemeindeverwaltung. Beide sind auch Eigentümer das Objektes. Die Kirchgemeinde hat ihre Räumlichkeiten, analog einer Eigentumswohnung, gekauft. Offen steht das Gebäude auch für Vereine im Ort. (umü)

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