Fraureuther wählen neues Oberhaupt der Gemeinde

Wahlen 2019 Matthias Topitsch (CDU) ist einziger Bewerber

Fraureuth.

Die Einwohner von Fraureuth werden am Sonntag an die Wahlurnen gebeten. Sie entscheiden morgen, wer in den nächsten sieben Jahren in der Gemeinde das Sagen hat. Einziger Bewerber für das neu zu vergebende Amt des Bürgermeisters ist Matthias Topitsch (CDU). Wird der 57-Jährige gewählt, wäre es für ihn bereits die dritte Amtsperiode. Er trat 2005 die Nachfolge von Reiner Möckel an, der aus Altersgründen nicht wieder kandidierte. 2012 wurde Topitsch, der ohne Mitbewerber ins Rennen ging, im Amt bestätigt. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,13 Prozent.

Stimmberechtigt sind am Sonntag in Fraureuth mit seinen vier Ortsteilen insgesamt 4386 Frauen und Männer. In der Gemeinde gibt es fünf Wahllokale. Zwei befinden sich in der Erich-Glowatzky-Halle (für Ruppertsgrün und das Unterdorf von Fraureuth), die anderen drei in der Gemeindeverwaltung Fraureuth, in der Kita "Glücksbärchen" in Beiersdorf sowie im Agrarhof Gospersgrün. Geöffnet haben die Wahllokale von 8bis 18 Uhr. Mit einem ersten Ergebnis wird gegen 19 Uhr gerechnet.

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Die Wahl in Fraureuth ist die Fortsetzung gleich mehrerer derartiger Veranstaltungen in diesem Jahr. Bereits am 27. Januar wählten die Einwohner von Langenbernsdorf ein neues Gemeindeoberhaupt. Das Rennen machte dabei Frank Rose (parteilos). Er konnte 82,3 Prozent aller abgegebenen Stimmen verbuchen. Seine Mitbewerberin Elfi Rank (parteilos) erhielt 17,7 Pro- zent.

Die nächsten Wahlen werfen bereits ihre Schatten voraus. Am 26.Mai werden für die kommenden fünf Jahre die neuen Ortschafts-, Gemeinde- und Stadträte sowie Mitglieder des Kreistages gewählt. Parallel dazu finden die Europa- wahlen statt. Zusätzlich entscheiden die Werdauer an dem Tag, wer in der Stadt in den kommen- den sieben Jahren das Sagen hat. Das Mammutwahljahr beschließen am 1. September die Landtagswahlen.

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