Im Werdauer Museum dampft es zum 20. Mal

Zum Stadt- und Dampfmaschinenmuseum Werdau, das in einem der ältesten Häuser der Stadt untergebracht ist, gehören noch ein Hof, der Museumsgarten und das Dampfmaschinenhaus aus dem Jahre 1898. Am Ende des Gartens, in dem sich von Mai bis Oktober die Museumsgartenbahn dreht, befindet sich eine 600-PS-Dampfmaschine von 1899, die mit Elektromotor vorführbar ist. Sie ist eine der größten noch erhaltenen Maschinen ihrer Art in Europa und war die erste in Deutschland, die den Dampf über eine Fernleitung bekam - das Heizhaus befand sich hinter dem Fabrikgebäude. Am Samstag und Sonntag ist sie nicht allein der Star im originalen Maschinenhaus. Rings um die Maschine mit Gleichstromgenerator und Zweiträger-Handlaufkran, aber auch im Museumsgebäude selbst werden dutzende Eigenbau-Antriebsmodelle mit Druckluft oder per Spiritusbrenner in Bewegung gesetzt. An beiden Tagen lädt das Museum von 10 bis 18 Uhr zu den Werdauer Dampftagen ein, die in diesem Jahr ihr 20.Jubiläum feiern. Gleichzeitig wird die Gartenbahnsaison beendet. Modellbauer und Dampfmaschinensammler aus ganz Deutschland haben ihr Kommen zugesagt und präsentieren ihre selbst gefertigten Raritäten. Die Gartenbahn dreht ihre letzten Runden. Zu sehen ist ebenfalls der größte noch erhaltene Heißluftmotor Deutschlands. (fpFoto: Thomas Michel/Archiv)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...