Natur hinkt noch hinterher

Der Garten- und Pflanzenmarkt lockte vorgestern jede Menge Schaulustige auf den Werdauer Marktplatz. Doch eines war dieses Jahr anders.

Werdau.

Wilfried Kunz und seine beiden Mitstreiter vom Regionalverband der Gartenfreunde Werdau/Glauchau hatten zwar keine Pflanzen zu verkaufen, dennoch war ihr Stand zeitweise dicht umlagert. "Die Leute wollten Ratschläge zu Themen wie Pflanzenpflege und Schädlingsbekämpfung ohne Chemie", sagte der Fachberater, welcher zum ersten Mal "dienstlich" auf dem Garten- und Pflanzenmarkt in Werdau war. Auf dem hatten insgesamt ein halbes Dutzend Gärtnereien und Baumschulen ihre bunten Blumen und Pflanzen angeboten.

Eines war in diesem Jahr indes anders: "Leider hat die Vegetation in diesem Jahr bedingt durch die niedrigen Temperaturen gut zwei Wochen Rückstand", meinte mit Heiko Dietz von der Werdauer Gärtnerei Wegenast aus der Brüderstraße einer, der bereits seit dem ersten Garten- und Pflanzenmarkt dabei ist und der den Drang der Leute auf bunte Sachen nur zu gut verstehen konnte. Auch deshalb hatten die Wegenasts viele Exemplare von "Trio Mio" mitgebracht: Dabei präsentierten sich in einer Pflanze gleich drei Farben. "Allerdings ist und bleibt bei den meisten Leuten die Geranie der Klassiker für die Balkonbepflanzung", so Heiko Dietz.


Derweil zeigte sich Marktmeisterin Natalie Jung aus dem Werdauer Rathaus mit der Resonanz auf den Garten- und Pflanzenmarkt überaus zufrieden. "Im zweiten Anlauf ist es uns gelungen, dass wir die Fachberater vom Regionalverband der Gartenfreunde gewinnen konnten", freute sich die junge Frau nicht nur über dieses Detail. Schließlich verwandelten die vielen Blumen die grauen Pflastersteine des Marktes in ein buntes Blütenmeer. Die Marktmeisterin hat bereits die nächste Veranstaltung im Blick. Denn am 19. Mai werden zum 2. Werdauer Fahrzeugfrühling Fortbewegungsmittel aller Art das Bild auf dem Markt bestimmen. Diese Veranstaltung erlebte letztes Jahr eine erfolgreiche Premiere.

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