Ortmannsdorfer Schwibbogen schafft es nicht in Guinness-Buch der Rekorde

Mit diesem riesigen Schwibbogen wollten die Ortmannsdorfer ins Guinness-Buch der Rekorde. Das Bauwerk an der Neuschönburger Straße ist 125 Meter lang, bis zu 6,30 Meter hoch und hat 2,3 Millionen Euro gekostet. Allerdings nicht als Schwibbogen, sondern als Stützmauer am Hang. Mehr als 2000 Kubikmeter Beton sollen darin verbaut worden sein. Die Ortmannsdorfer funktionierten das Betonungetüm im Advent in einen riesigen Schwibbogen um. Der Brauchtums- und Heimatverein des Mülsener Ortsteils investierte gut 2000 Euro und sorgte für 32 Lampen, die in der Weihnachtszeit auf der geschwungenen Mauer angebracht werden. Sie leuchten täglich zwischen 5 und 8 sowie 16.45 und 23 Uhr. Ins Guinness-Buch haben es die Ortmannsdorfer damit nicht geschafft. "Dafür müssten die Leuchten eine Flammenform haben, hießt es zur Begründung", sagt Landwirt Dieter Unger, in dessen Reiterstübel die Idee für die Bewerbung entstanden war. "Doch andere Leuchten sind viel teurer und für uns nicht finanzierbar. Und auch ohne den Eintrag in Rekorde-Buch: Uns gefällt unser Schwibbogen so wie er ist. Und wir sind ohnehin überzeugt, dass er der größte, teuerste und schwerste ist." (vim/upa Foto: Ralph Köhler)

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