Röhrensteg soll nicht nur Fußgängern, sondern auch Fledermäusen gefallen

Die Sanierung des Zwickauer Röhrenstegs,der ältesten erhaltenen Holzbrücke Sachsens dieser Art, neigt sich dem Ende zu. Nachdem Fußgänger die Brücke nach längerer Vollsperrung bereits seit dem 20. Dezember wieder nutzen können, wurde inzwischen nach dem Abschluss der Arbeiten am Holztragwerk auch das Gerüst entfernt. Derzeit werden in Abstimmung mit der Naturschutzbehörde die hier gut an der Außenseite des Geländers zu erkennenden Fledermausnisthilfen angebracht. Bei einem für die Bauarbeiter günstigen niedrigen Wasserstand der Zwickauer Mulde kommen auch noch die Gerüstfundamente weg, die eigens für die Baumaßnahme in den Fluss gebaut worden waren. Später werden im endgültig letzten Bauabschnitt die beiden Flusspfeiler saniert. Das war aus Kostengründen zunächst zurückgestellt worden. Die Pfeiler sollen dabei so gestärkt werden, dass sie auch den Belastungen bei Hochwasser standhalten. Für die Finanzierung dieser Arbeiten hat die Stadt bereits Fördermittel beantragt. (nkd)

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