Sonderbus und Heiterkeit: So feiern die Senioren

Der Lauterbacher Seniorenclub wird 20 Jahre alt. Und der Verein lässt sich das Feiern von Corona nicht ganz vermiesen.

Lauterbach.

Eigentlich wollte der Lauterbacher Seniorenclub schon im Sommer seinen 20. Geburtstag feiern. Wegen Corona holt der Club das am 1. September nach. Dazu bringt ein Sonderbus die Mitglieder an den Geiseltalsee bei Merseburg.

Und in diesem Jahr stehen weitere Veranstaltungen auf dem Plan: Anfang Oktober geht es mit dem Bus nach Lichtenau, wo die Reisenden ungarische Musik genießen können. Die Weihnachtsausfahrt am 1. Dezember und die Weihnachtsfeier am 8. Dezember sind die letzten Veranstaltungen für die Lauterbacher Senioren in diesem Jahr. Die Tanzgymnastik findet einmal im Monat im Jugendclub statt.

Zur Geschichte des Vereins: Einst als Seniorenvereinigung der Volkssolidarität Anfang der 90er-Jahre ins Leben gerufen, entschloss man sich im Jahr 2000 als gemeinnütziger Verein, unter dem Namen "Seniorenclub Lauterbach" zu arbeiten. Der erste Vorsitzende des am 17. Februar 2000 neu gegründeten Vereins hieß damals Rainer Lungwitz. Viele Regularien musste man damals beachten, doch Mitglieder der ersten Stunde wie Ingrid Hütter, Heidrun Jonas, Eleonore Dietrich und Traudel Schilling waren emsig genug, um den Verein auf gesunde Beine zu bringen. Zählte man vor der Neugründung meist so um die 50 bis 60 Mitglieder, pegelte sich die Zahl danach bei durchschnittlich 40 bis 50 Senioren von Mitte 60 bis 80 Jahre ein. Heimatbezogene Diavorträge, Modenschauen, Seniorenfasching, Vorträge von Apothekern und Notaren waren anfangs gefragte Veranstaltungen. Heute zählen jährlich bis zu zwei Busausfahrten, Kaffeenachmittage, Sommerfeste, Weihnachtsfeiern sowie die Tanzgymnastik zu den Aktionen, die Geselligkeit und Abwechslung in den Seniorenalltag bringen.

In diesem Jahr, so Heidrun Jonas, fand bislang außer der Jahreshauptversammlung mit Neuwahl des Vorstandes noch nichts weiter statt. Lediglich in kleinen Gruppen und per Telefon kontaktierte man sich regelmäßig, um im Hintergrund langsam die bevorstehenden Aktionen vorzubereiten. Parallel zum Seniorenclub gibt es eine lockere Gemeinschaft, zu der nur Frauen gehören: die "Lauterbacher Strickfrauen". Inge Meier, ehemalige Handarbeitslehrerin aus Lauterbach, lud 1992 erstmals zu einer Handarbeitsstunde ein. Ab Mitte September, so hofft man, werden sich die Strickfrauen wieder einmal im Monat treffen. (rwa)

Wer bei den Strickfrauen mitmachen oder dem Seniorenclub beitreten möchte, kann sich mit Heidrun Jonas unter der Telefonnummer 03762 4384 in Verbindung setzen.

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