Stammtisch: Integration als Aufgabe für Viele

Stadt Werdau lud zum ersten Treffen - 16 Mitwirkende

Werdau.

In Werdau sind laut Stadtverwaltung Menschen über 60 verschiedener Nationen zu Hause. Die Pleißestadt ist nach Einschätzung von Stadtsprecher André Kleber beim Thema Integration ausländischer Mitbürger seit Jahren sehr aktiv und erfolgreich. Insbesondere seit 2014 wuchs demnach nach und nach ein größeres Netzwerk, das sich auf vielfältigste Art und Weise mit diesem Thema beschäftigt. Ende 2018 wurde die Stadt mit ihren Partnern vom Ostdeutschen Sparkassenverband als "Kommune des Jahres" in Sachsen für dieses Engagement ausgezeichnet.

Um die verschiedenen Akteure noch besser zu vernetzen, fand am Donnerstag im pakistanisch-indischen Spezialitätenrestaurant "Goa" im Ortsteil Steinpleis der erste Werdauer Integrationsstammtisch statt. Die Idee zu diesem Format stammt von Sandra Gurda, die in den Neidel International Schools (Berufsfachschulen für Pflegeberufe und Notfallsanitäter) die Verantwortung für die internationalen Projekte trägt. Der Einladung der Stadt folgten laut der Mitteilung 16 Vertreter von Vereinen, Verbänden, Schulen und Unternehmen. Aus Sicht der Organisatoren sei das Treffen ein voller Erfolg gewesen, konnten doch Erfahrungen und Kontakte ausgetauscht und künftige Projekte besprochen werden.

Das Ganze soll nun eine feste Größe werden: Geplant ist, den Werdauer Integrationsstammtisch künftig zwei bis drei Mal jährlich an wechselnden Orten zu etablieren und so die Kooperation der einzelnen Beteiligten zu stärken.

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