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Sturm zwingt Crottendorf zu neuem Plan für Wald

Beseitigung von Bruchholz wird in diesem Jahr die Hauptarbeit sein

Von Annett Honscha
erschienen am 13.02.2018

Crottendorf. Infolge massiver Schäden durch Herbststurm "Herwart" hat sich der aktuelle Wirtschaftsplan für Crottendorfs Kommunalwald geändert. Sollten in diesem Jahr eigentlich 695 Kubikmeter Holz geschlagen werden, wird diese Menge nun mit 1680 Kubikmetern deutlich überschritten. Schuld daran ist Bruchholz. "Die schlimmsten Schäden gab es auf dem Liebenstein. Dort hat es richtige Lücken reingerissen", sagt Lutz Wittig vom Bauamt.

Die Schäden haben die sonstigen Pläne über den Haufen geworfen. Eigentlich sollte in diesem Jahr am Liebenstein aufgeforstet, also neu gepflanzt werden. Aber das muss nun warten. Zunächst gilt es, das Bruchholz zu beräumen. Und das wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Dennoch plant die Gemeinde mit Zustimmung des Rats neben der Beräumung weitere Arbeiten. Dazu zählt beispielsweise die Pflege von jungen Beständen im Bereich des Liebensteins. Im Gelände der "Burg" ist zudem eine Wiederaufforstung vorgesehen. Dort sollen nach Angaben von Lutz Wittig unter anderem Roterlen und Moorbirken gepflanzt werden. Weiterin muss später das Reisig von den Windbruchflächen beräumt werden. Zudem ist vorgesehen, Wege instandzusetzen.

Auf eine klassische Durchforstung - also Holzeinschlag - wird nach jetzigem Stand in den nächsten zwei Jahren komplett verzichtet. Das ist ebenfalls eine Folge der Schäden von Herbststurm "Herwart", der Ende Oktober vergangenen Jahres auch im Erzgebirge zahlreiche Schäden hinterlassen hatte. Und das längst nicht nur in Wäldern. In Crottendorf beispielsweise war auch ein Baum auf eine Garage gestürzt. Er musste von der freiwilligen Feuerwehr im Ort mit einer Seilwinde heruntergezogen und zersägt werden.

Mit rund 68 Hektar gehört Crottendorf in der Region zu den eher kleinen Kommunalwaldbesitzern. In diesem Jahr kalkuliert die Gemeindeverwaltung rund 7900 Euro Ausgaben für die Bewirtschaftung der Flächen ein. Durch den Verkauf von Holz rechnet sie mit Einnahmen von 72.100 Euro. Geht der Plan auf, fließt ein Erlös von mehr als 64.000 Euro in die Gemeindekasse. Die Räte haben den aktuellen Wirtschaftsplan für den Wald in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig befürwortet.

 
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