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An der Suchaktion beteiligten sich gestern 50 Feuerwehrkameraden aus Königswalde und Umgebung. Auch ein Hubschrauber und Wärmebildkameras kamen zum Einsatz.

Foto: Jens Uhlig

Suche nach einjährigem Jungen endet in Tragödie

Eine Mutter aus Königswalde meldete gestern Nachmittag ihr Kind als vermisst. Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz und fanden den leblosen Körper im Pöhlbach.

Von Jens Uhlig und Denise Märkisch
erschienen am 09.01.2018

Königswalde. Ein tragisches Unglück hat sich gestern in Königswalde ereignet. Wie die Polizei am Abend bestätigte, starb ein einjähriges Kind. Gegen 16 Uhr wurde die Feuerwehr der Gemeinde alarmiert. Der Junge wurde von seiner Mutter als vermisst gemeldet. Wie Wehrleiter Steffen Mroske mitteilte, suchten zunächst die Kameraden der Königswalder Wehr in der näheren Umgebung nach dem Kind. Um die Suche ausdehnen zu können, wurden weitere Feuerwehren nachalarmiert. Auch ein Polizeihubschrauber, ein Fährtensuchhund und Wärmebildkameras kamen zum Einsatz. Da der Ort des Verschwindens nahe dem Pöhlbach lag, sei nicht auszuschließen gewesen, dass der etwas mehr als ein Jahr alte Junge in den Fluss gestürzt war, erklärte eine Polizeisprecherin am Abend. Am Ende bestätigte sich diese Theorie. Gegen 16.45 Uhr wurde das Kind in der Ortslage Geyersdorf leblos im Bachlauf gefunden und ins Krankenhaus gebracht. Kurz darauf sei der Junge gestorben.

Der Schock bei allen Beteiligten sitzt tief, wie der Wehrleiter aus Königswalde bestätigte. Die Familie wurde vom Kriseninterventionsteam betreut. Und auch die Kameraden der Feuerwehren, insgesamt waren etwa 50 Einsatzkräfte vor Ort, erhielten vom Kriseninterventionsteam Unterstützung. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, blieb gestern Abend noch offen. Die Kriminalpolizei habe aber Ermittlungen aufgenommen.

 
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