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Andreas Voigt präsentiert ein Verbundfeuerwerk. Einmal gezündet, feuern 165 Schuss etwa 300 Sekunden lang.

Foto: Jan GörnerBild 1 / 2

Feuerwerkprofi verrät die Trends für die Silvesternacht

Farbe ist Trumpf. Das gilt auch in diesem Jahr. Doch worauf kommt es noch an? Die Antwort kennen die Experten aus Kühnhaide. Gestern lieferten sie vor Tausenden Gästen eine bildgewaltige Aussicht.

Von Jan Görner
erschienen am 29.12.2017

Kühnhaide. Nein, gestern Abend war noch nicht Silvester. Tausende Besucher in Kühnhaide haben aber zumindest einen Vorgeschmack bekommen, was zum Jahreswechsel in die Luft geht. Denn die Profis in Sachen Feuerwerk - Andreas Voigt und sein Team - haben mit ihrer alljährlichen Pyroshow auf ihrem Firmengelände in dem beschaulichen Marienberger Ortsteil wieder einmal für ein farbenfrohes Spektakel gesorgt.

Purpur in Verbindung mit Gold. Das ist ein Trend am diesjährigen Silvesterhimmel. Grasgrün mit Dunkelgelb ein zweiter. Das sagt Andreas Voigt, einer der beiden Geschäftsführer von "Black Boxx Fireworks" aus Kühnhaide. Er entwickelt das Feuerwerk der Erzgebirger nach wie vor selbst. "Die Ideen dazu kommen mir in den Nächten, in denen ich nicht schlafen kann", scherzt der 47-Jährige. Die Trends entsprechen nicht nur seinem persönlichen Geschmack. Seine etwa 1600 Partner in Deutschland haben ihn darin bestätigt. Zu erleben gibt es das unter anderem auch bei einem dritten Trend des Jahres. Dieser findet sich in sogenannten Verbundfeuerwerken wieder. Dabei handelt es sich um mehrere miteinander gekoppelte Batteriefeuerwerke. Sie müssen nur einmal gezündet werden und brennen dann - je nach Größe - zwischen zwei und fünf Minuten. Acht Varianten sind derzeit zu kaufen, sieben weitere befinden sich schon in der Warteschleife.

Hochqualitatives von einfacherem Feuerwerk können laut Voigt auch Laien auf den ersten Blick unterscheiden. "Die einfacheren Varianten enthalten meistens Rot und Grün - gemischt mit einem Knistereffekt und Silberblinkern", erklärt der Profi.

Trend Nummer vier zeichnet sich im Rückgang der Nachfrage nach Böllern wieder. Einen Grund dafür vermutet der Fachmann in den aus Polen und der Tschechischen Republik illegal eingeführten Knallern. Da sie die zugelassen 120 Dezibel weit überschreiten, sorgen sie oft für Unmut bei denjenigen, die zum Zuhören oder Miterleben gezwungen sind. Dabei sind die zu lauten Böller aufgrund europaweit geltender Richtlinien auch in den beiden Nachbarländern ebenfalls verboten.

Der fünfte Trend ist eigentlich keiner. Er gilt seit Jahren. Demnach sind Wunderkerzen wieder so stark nachgefragt wie in den Jahren zuvor. Doch schon bald gibt es eine erzgebirgische Variante. "Black Boxx Fireworks" hat ab 2018 hochwertige goldene Wunderkerzen im Angebot. Diese wird es in 16, 30 und 70 Zentimeter langen Versionen geben.

"Wir werden Silvester 2018 auch unsere selbst entwickelten Raketen verkaufen", sagt Voigt. Er betont, dass damit das Angebot am Standort im Erzgebirge vervollständigt werde. "Das war eigentlich schon lange fällig", sagt er.

Die gestrige Choreografie am Kühnhaider Abendhimmel hat wie schon in den vergangenen Jahren Ralf Lorenz zusammengestellt. Er und seine Kollegen konnten zuvor bereits die ersten Kunden auf dem Firmengelände begrüßen. Denn gestern war offizieller Verkaufsstart. Heute und morgen sind die Kühnhaider von 8 bis 19 Uhr für den Silvesterverkauf erreichbar. Etwa 230 Artikel befinden sich in ihrem Sortiment.

 
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