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"Konzern Stadt" startet ab 2019 - und spart Geld

Stollberg strukturiert seine drei Tochterunternehmen neu - auch personell

Von Jan Oechsner
erschienen am 14.06.2018

Stollberg. Es geht unter anderen um Winterdienst, Grünflächenpflege, Bürgergarten, allerlei Feste, Verkehrsschilder, Gulli-Reinigung - und 1000 Wohnungen: Die Stadt Stollberg will seine drei Tochterunternehmen effizienter aufstellen. Der Stadtrat hat dazu jüngst nichtöffentlich beraten - eine Belegschaftsversammlung hat gestern stattgefunden. Es handelt sich um die Gesellschaft für Wohnungsbau (GfW), den Bauhof - offiziell: Kommunaldienstleistungsgesellschaft (KGS) - sowie die Dienstleistungsgesellschaft (DGS). Das Ziel: betriebswirtschaftlicher arbeiten, Kosten sparen. Erst im Herbst 2017 wurden entsprechende Forderungen laut, etwa von CDU-Stadtrat Gunter Weißbach - oder den Linken: "Wir haben schon immer mehr Effizienz gefordert, insofern ist der jetzige Schritt für alle Beteiligten gut", so Linke-Fraktionschef Siegfried Opitz.

Stollbergs Oberbürgermeister Marcel Schmidt sagte gestern auf Anfrage: "Wir können die drei Gesellschaften zwar nicht zusammenschließen. Aber: Die GfW wird künftig hauptsächlich als Besitzgesellschaft fungieren, in der DGS wird nahezu das gesamte operative Geschäft konzentriert und die KGS wird als städtische Gesellschaft für Winterdienst, Grünlandpflege, Ortsbildgestaltung zuständig sein." Mit Synergieeffekten sollen Kosten gespart werden - bisher hat jede Gesellschaft unabhängig voneinander für sich gewirtschaftet. Künftig aber übernimmt beispielsweise die DGS Buchhaltung, Abrechnungssysteme oder Sekretariatsaufgaben für alle drei Firmen. Der "Konzern Stadt", so der inoffizielle Name in den Rathausfluren, soll ab 2019 starten.

Dann soll auch der ehemalige Bauhof eine "deutliche personelle Aufstockung" erfahren, verspricht OB Schmidt. Ein Szenario, welches Markus Schmidt, der Geschäftsführer der KGS, im Oktober 2017 in einem Artikel von "Freie Presse" formulierte: "Ich bräuchte schon vier bis fünf Leute mehr bei der KGS."

Die Umstrukturierungen innerhalb der drei Gesellschaften betreffen übrigens auch das leitende Personal: Der erst vor wenigen Monaten eingesetzte neue Geschäftsführer der GfW, Uwe Hirsch, soll künftig auch die DGS leiten.

 
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