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Beim Thalheimtreffen kamen Menschen aus verschiedenen T(h)alheims zusammen. Das Foto zeigt Sybille Salaw (links) sowie Gottlob Heller, Ehefrau Doris Heller und Gerlinde Egerter-Maier (rechts von vorn). Sie gehören der Reisegruppe aus Mössingen nahe Tübingen an.

Foto: Dominic Wendekamm

Treffen fördert den Europagedanken

Thalheims Bürgermeister Nico Dittmann nutzte das Treffen der namensgleichen Orte für eine Botschaft. 2020 gehts in die Schweiz.

Von Dominic Wendekamm
erschienen am 19.06.2017

Thalheim. Wiedersehen macht Freude. Das zeigte sich am Wochenende beim Internationalen T(h)alheimer-Treffen, das zum 57. Mal stattfand. Dabei trafen sich Menschen aus rund 20 Gemeinden, die alle eine Gemeinsamkeit haben: den Ortsnamen. So reisten Besucher aus ganz Deutschland, aber auch Rumänien, Österreich und der Schweiz an.

Jedes Jahr findet das Treffen in einem anderen T(h)alheim statt. Zwischen Freitag und Sonntag folgten nun rund 150 Gäste der Einladung ins Zwönitztal. Mit dabei war auch Gottlob Heller aus Talheim, einem Ortsteil von Mössingen in Baden-Württemberg. "Wir sind bereits zum zweiten Treffen hier im Erzgebirge", berichtet Heller. "Wir haben uns mit den Talheimern aus der Nähe von Horb zu einer Reisegruppe zusammengeschlossen und sind gemeinsam mit dem Bus angereist", ergänzt seine Frau Doris.

Augenzwinkernd fand bei dem Zusammentreffen aber auch ein Kräftemessen statt. So betonte Bürgermeister Nico Dittmann in seiner Eröffnungsrede nicht ohne Stolz: "Wir sind das einzige Thalheim, das eine eigenständige Stadt ist und kein Ortsteil. Außerdem haben wir die meisten Einwohner." Hermann Pfeiffer sieht das gelassen. Er kommt aus Talheim in Lauterach im Alb-Donau-Kreis. "Wir sind der kleinste Ort von allen. Wir haben nur 55 Einwohner", erzählt Pfeiffer. In seinem Ort fand noch nie ein solches Treffen statt. "Vielleicht bekommen wir 2026 zum Stadtjubiläum den Zuschlag", hofft er. Das erzgebirgische Thalheim bekam vor zwei Jahren den Zuschlag der sogenannten Delegationsleiterrunde, die jeweils zum Abschluss der Treffen den zukünftigen Ausrichter auswählt. Nach 1991 und 2005 war es nun schon das dritte Mal, dass Thalheim den losen Zusammenschluss der Orte in seiner Stadt begrüßen durfte.

Auch wenn es auf den ersten Blick nach viel Lokalpatriotismus aussieht, so konnte man an diesem Wochenende aber auch durchaus ein wirkliches Anliegen des Treffens beobachten: Die Europaflagge im Festzelt war nicht nur Dekoration. Sie wies darauf hin, dass die T(h)alheimer-Treffen den europäischen Gedanken leben und die unterschiedlichsten Regionen und Länder miteinander verbinden.

Die T(h)alheimer dieser Welt werden 2020 in der Schweiz zum nächsten Mal aufeinandertreffen.

 
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