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Rollentausch soll Verständnis fördern

Begegnungstag im August für Menschen mit und ohne Behinderung

Von Beate Matuschek
erschienen am 19.06.2017

Schwarzenberg/Annaberg. "Nicht Teil haben - Teil sein", steht auf einem Schild am Rande der Pressekonferenz, die auf den 26. August neugierig machen soll. An diesem Tag findet in der und rund um die Ritter-Georg-Halle in Schwarzenberg der zweite Begegnungstag für Menschen mit und ohne Behinderungen statt. Die Erstauflage gab es im Jahr 2013 in Burkhardtsdorf. Damals begrüßte man annähernd 750 Gäste.

Das Motto lautet: "Mitten im Leben". Ziel ist: Ein spielerischer Rollentausch, um den Blickwinkel zu ändern, um Verständnis für Menschen mit Behinderungen zu wecken. Und das speziell in den Köpfen all jener, die nicht durch körperliche Handycaps eingeschränkt sind.

Ausrichter dieses großen und geselligen Treffens ist der Landkreis Erzgebirge, allen voran Helga Dittrich, Senioren- und Behindertenbeauftragte in der Region. Immerhin, so nennt Landrat Frank Vogel Zahlen, leben derzeit im Landkreis rund 70.000 Menschen mit Behinderungen, davon 44.000 Schwerstbehinderte. Was heißt, dass jeder fünfte Einwohner betroffen ist. Zahlen, die verdeutlichen, dass Leben mit einer Behinderung unstrittig "Mitten im Leben" stattfindet.

Organisiert werden für diesen Tag allerlei sportliche und spielerische Aktionen. Hinzu kommen Informationsstände und interessante Angebote von Vereinen und Verbänden, Institutionen und Einrichtungen, die Hilfen bei der Bewältigung des Alltags anbieten.

"Wir wollen mit diesem Tag der Begegnung das Miteinander stärken und das Nebeneinander ein Stück weit auflösen", sagt Landrat Vogel, der für dieses Treffen als Schirmherr fungiert. Natürlich gebe es oftmals Berührungsängste im Umgang mit Menschen, die ein Handicap haben. Doch wer einen Schritt auf diese Menschen zugeht oder sich gar mal in dessen Lage versetzt, werde auch für sein eigenes Leben viel erfahren. Deshalb sei jeder eingeladen, diesen Tag und die Begegnungen zu nutzen.

Geplant sei beispielsweise ein Basketballspiel, bei dem jedermann sich in den Rollstuhl setzen kann, um gegen das Team der Rollifahrer anzutreten. Es gibt einen Spezial-Fahrradparcours, einen Ski-Sitz-Parcours, das Blickpunkt-Auge-Mobil und etliche Mitmach-Angebote. "Unser Motto ist Normalität", meint Andreas Keller, der in Eibenstock ein Heim für junge Menschen mit Behinderungen leitet.

 
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