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Robert Herold mit dem Pokal der "Freie Presse"-Aktion Vogtländer des Jahres 2017. Leser hatten ihn zum Zweitplatzierten auserkoren.

Foto: David Rötzschke

Der bescheidene Zweite

Er könne nur schwer mit Lob umgehen, sagt der zweitplatzierte Vogtländer des Jahres 2017: Robert Herold. Was der Falkensteiner über seine Unterstützer denkt und was er gern noch umsetzen möchte.

Von Susanne Kiwitter
erschienen am 10.01.2018

Falkenstein. Es ist ein imposantes Gebäude: die einstige Thorey- oder Falgard-Villa an der Bahnhofstraße. Noch vor einem Jahr herrschte hier emsiges Bautreiben und Robert Herold war weniger entspannt als jetzt, weil dem Bauherrn damals die Zeit davonlief, die Eröffnung des Hospizes schließlich um einen Monat auf den 2. Mai verschoben werden musste und die Kosten von rund drei auf fünf Millionen gestiegen waren. Inzwischen ist von der damaligen Hektik nichts mehr zu spüren, das Hospiz ist mitunter nahezu ausgelastet und Herold ist mit der Sanierung des denkmalgeschützten Baus samt modernem Anbau auch optisch ein großer Wurf gelungen. Insgesamt war den Vogtländern das der 2. Platz bei der 2017er-Ausgabe des Vogtländer-des-Jahres-Wettbewerbes wert. Von mehr als 2200 per Telefon und Internet abgegebenen Stimmen entfielen 416 auf den Falkensteiner. Beim Erstplatzierten waren es 651, beim Drittplatzierten 254 Stimmen.

Robert Herold betont immer wieder, dass die Idee mit dem Hospiz zwar auf seinem Mist gewachsen sei, er sie aber nur deshalb habe umsetzen können, weil so viele engagierte Leute mit an dem Strick gezogen hätten.

Zwölf Hospizplätze unter Regie der Diakonie Auerbach, mehrere Wohnungen, die alle vermietet sind, und zwei Vereine, die in dem Haus mit angesiedelt sind, um das Leben und Sterben unter einem Dach positiv zu gestalten: Was Robert Herold sich vor acht Jahren erstmals erträumte, ist Wirklichkeit geworden. Er freue sich vor allem darüber, dass das Haus von den Falkensteinern so gut angenommen wird, davon zeuge eine hohe Spendenbereitschaft. "Es gibt viele Private, die diese Arbeit weiterhin unterstützen", sagt der 39-Jährige.

Und während bei der Einweihung im Mai 2017 das Außengelände noch unbefestigt war, ist inzwischen auch hier viel passiert: Eine hübsche Stützmauer und ein breiter Aufgang zum Hospiz unterstreichen den mondänen Charakter. 2018 gehe es auch auf der anderen Hausseite und bei der Einfriedung weiter, so Herold.

Offen ist momentan noch, ob sein Plan, den benachbarten und auf städtischem Grund liegenden Feuerlöschteich als öffentliches Gelände gestalten zu können, aufgeht. Der Falkensteiner Stadtrat hatte dem grundsätzlich zugestimmt. Doch laut Herold liegt das Geschäft bei einem Anwalt, weil die Stadt in diesem Zusammenhang zahlreiche Fragen wie Haftung, Unterhalt, Gewährleistung der Löschteichfunktion und so weiter abklären muss.

 
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