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Die Tour über das Seil erforderte viel Geschick und einen guten Gleichgewichtssinn.

Foto: JB Steps

Kinder ganz groß in der Manege

Etwa 200 junge Artisten haben bei einem Zirkusprojekt in Neumark für Staunen gesorgt. Mancher konnte etwas, an dem er vorher gescheitert war.

Von Petra Steps
erschienen am 16.06.2017

Neumark. Der Erste Ostdeutsche Projektcircus André Sperlich hat zum dritten Mal in Neumark Station gemacht. Wie schon bei den beiden Vorgängerprojekten zogen die Grundschule und die drei Kindergärten Zwergenland Neumark, Kuschelbär Schönbach und Nesthäkchen Reuth an einem Strang. So hieß es: "Manege frei!" Knapp 200 Grundschul- und Kindergartenkinder machten mit.

Die Zirkuszwerge gaben zur Schlussvorstellung am Mittwochabend noch einmal alles. Dabei hatten sie nicht einmal ganz zwei Tage Zeit, um die Kunststückchen mit Zirkusdirektor André Sperlich und seinen acht Trainern einzustudieren. Eltern, Großeltern und Geschwister, die das Zirkuszelt füllten, sahen es den Kindern nach, wenn etwas nicht ganz so perfekt wie bei den großen Stars in der Manege war. Einige erkannten ihre Kinder kaum wieder, so waren die über sich hinausgewachsen und beherrschten Dinge, die sie noch nie konnten oder sich zuhause nie getraut hätten.

Die Rahmenhandlung um das bunte Zirkusprogramm: Zirkuskind Tina war traurig, weil immer weniger Besucher in den Zirkus kommen. Sie lud sich Jessy ein, ein gleichaltriges Kind, dem sie die bunte Zirkuswelt zeigte. Die Neumarker Tina hieß Ella. Sie ist Schülerin der vierten Klasse und fand es schon ein wenig anstrengend, dass sie ihre Rolle in so kurzer Zeit lernen musste. "Wir haben ein paar kleine Fehler gemacht, aber sonst ist heute alles gut gelaufen", meinte sie. Ihre Spielpartnerin war die gleichaltrige Pauline, für die Auftritte vor vielen Gästen nichts Neues waren. Sie kannte das von der Musikschule, wo sie schon als Fünfjährige auf der Bühne stand. Von Tina-Ella bekam Jessy-Pauline ein buntes Zirkuskostüm. Vor dem Spiegel sitzend, schminkte sie sich die Clownsmaske - und in der Schlussszene wieder ab.

Die beiden Mädchen erlebten wie die Besucher ein buntes Zirkusprogramm mit Artisten, Tieren, Clowns und Fakiren. Letztere erhielten besonders viel Applaus als Feuerspucker, auf dem Nagelbrett oder auf Scherbenhaufen stehend. "Ich bin vorher immer aufgeregt, aber in der Manege ist das Lampenfieber weg", sagte die Viertklässlerin nach der Vorstellung. "Wir sind schon ein bisschen traurig, dass alles vorbei ist", so Pauline. Viele Kinder empfanden das ähnlich, unter ihnen auch einige, die sonst nicht so im Vordergrund stehen.

André Sperlich bedankte sich am Ende bei den Kindern, die mit so viel Eifer dabei waren und bei allen, die das Zirkusprojekt möglich gemacht haben. Die Grundschule und die Kindergärten erhielten Urkunden, die auch den Mitwirkenden in Miniform übergeben wurden. Schulleiterin Annette Bechler versprach am Ende, dass es in Neumark auch noch ein viertes Programm mit dem Projektcircus geben wird. Sollte sie dann bereits im Ruhestand sein, will sie das vorher mit ihrem Nachfolger besprechen.

Die Erzieherinnen Angelique Körner und Heike Schaarschmidt von den "Kuschelbären" in Schönbach haben zugeschaut und waren begeistert: "Unsere Kinder sind noch zu klein, aber vielleicht sind sie beim nächsten Mal dabei", meinte Heike Schaarschmidt. "Ich war ja 'nur' Zuschauer, aber bin begeistert, was hier mit den Kindern in kürzester Zeit auf die Beine gestellt wurde", sagte Angelique Körner.

 
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