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Christina Riedel (2. v. re.) erklärt den Gästen die Arbeit der Landfrauen.

Foto: Silvia Kölbel

Waldkirchener trumpfen auf

Für den Lengenfelder Ortsteil wird es ernst im Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". Gestern kam die Wertungskommission.

Von Silvia Kölbel
erschienen am 17.05.2018

Waldkirchen. Die Messlatte liegt für Waldkirchen höher als voriges Jahr. Die Kreisrunde hatte der Lengenfelder Ortsteil gewonnen. Nun bewerben sich zwölf Dörfer in ganz Sachsen, die alle einen Kreiswettbewerb gewonnen haben. Groß war daher die Aufregung, als die zehnköpfige Jury in zwei Gruppen das Dorf in Augenschein nahm.

Nach drei Stunden fiel die Anspannung von den Akteuren ab. Silvana Hocher, eine der Organisatoren sagte: "Es ist alles gut gelaufen. Wir haben den Nachmittag ähnlich gestaltet, wie beim letzten Mal und nur einige Punkte etwas verfeinert." Es habe sehr viele Fragen von den Jurymitgliedern gegeben. Die Stimmung sei gut gewesen.

Die Landeskommission führte Markus Thieme vom Referat Entwicklung des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Ihm zur Seite standen unter anderem Vertreter des Landfrauenverbandes, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, ein Denkmalpfleger, ein Regionalplaner. Sie bewerteten vier verschiedene Kriterien. Es geht um ökologische Aspekte und die Grüngestaltung, um Baugestaltung, soziale und kulturelle Aktivitäten und um die wirtschaftliche Situation im Dorf.

Ein Film gehörte zur Präsentation, den das Team Edwin, so nennen sich die Organisatoren, über Waldkirchen gedreht hatte. Die Jury verschaffte sich auf dem Wachhübel, einem Aussichtspunkt, einen Überblick über das Dorf.

Aufgeteilt in zwei Gruppen schaute sich die Jury dann unter anderem den Kindergarten, die Kirche, den Jugendklub und den künftigen Spielplatz an, nahm Baudenkmäler in Augenschein und kam am späten Nachmittag zum Gehöft von Familie Müller, um dort noch einmal konzentriert das Dorfleben präsentiert zu bekommen: die Vereine, die Landwirte, die Kirche das Gewerbe und den Handel. Die Neideitel, wieder trefflich interpretiert von Ulla Merz, verteilte mit ihrer Enkelin Nele vogtländische Spezialitäten und unterhielt die Gäste in Mundart.

Während der Dorfrunden begleiteten Matthias Böttger, Ron Bauer, Silvana Hocher und weitere Akteure die Kommission, während auf dem Müllers-Hof Christina Riedel vom Team Edwin und Manuela Wolf, Chefin des Heimatvereins, die Fäden in der Hand hielten. Markus Thieme und alle anderen Jurymitglieder waren damit beschäftigt, die vielen Eindrücke zu verarbeiten, Fotos zu schießen und die Anfragen der Medienvertreter zu beantworten. Die Kommission entscheidet intern, wer gewinnt. "Die drei Ersten werden prämiert. Außerdem vergeben wir Sonderpreise. Der Erst- und der Zweitplatzierte qualifizieren sich für den Bundeswettbewerb", so Thieme.

Die Preisverleihung findet am 22. Juni in Stangengrün statt. Das Dorf hatte zuletzt den Landeswettbewerb gewonnen und kam beim Bundeswettbewerb auf den zweiten Platz.

 
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