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Erster Spatenstich zur zweiten Halle mit Frank Frenzel und Heiko Nowak von Rhenus, Cathleen Frost von Metawerk, Ralph Vogel vom Bauunternehmen Klebl und Bürgermeister Lothar Ungerer (v. li.).

Foto: Andreas Kretschel

Logistikfirma bezieht neue Halle

Die Rhenus-Gruppe ist bereits seit sieben Jahren in Meerane vertreten. Nun will sie ihren Standort in der Stadt unweit des bisherigen erweitern.

Von Tanja Goldbecher
erschienen am 12.10.2017

Meerane. Das Logistikunternehmen Rhenus wird die neue Halle beziehen, die Metawerk derzeit im Meeraner Gewerbegebiet nahe der A 4 errichtet. Gestern Vormittag haben Unternehmer und Politiker den symbolischen ersten Spatenstich auf dem Areal getätigt. Die Montage- und Lagerhalle wird 22.000 Quadratmeter Fläche umfassen.

Rhenus hat bereits vor sieben Jahren einen Standort an der Dennheritzer Straße in Meerane bezogen und diesen mittlerweile auf 25.000 Quadratmeter ausgeweitet. "Unsere vorhandenen Kapazitäten reichen mittlerweile jedoch nicht mehr aus", sagt Frank Frenzel, Niederlassungsleiter in Meerane. Denn das Unternehmen verzeichne eine zunehmende Nachfrage. Außerdem würden immer mehr zusätzliche Dienstleitungen neben der klassischen Lagerlogistik gewünscht, etwa die Teilmontage von Bauteilen. Laut Frenzel besteht ein Vorteil der neuen Halle darin, dass dort auch Wassergefährdungsstoffe gelagert werden können. "Damit haben wir in der Region ein Alleinstellungsmerkmal", fügt er hinzu. 80 bis 100 neue Arbeitsplätze sollen nach der Erweiterung entstehen.

Auf dem Areal an der Gablenzer Straße hat Metawerk bereits eine erste 24.000 Quadratmeter große Halle errichtet, die die Deutsche-Post-Tochter DHL als Hauptmieterin Mitte Juli bezogen hat. Der Neubau ist noch nicht komplett abgeschlossen. Wenn beide Industriehallen für rund 38 Millionen Euro fertiggestellt sind, sollen bis zu 400 Menschen an dem Standort beschäftigt werden. "Wir sind sehr positiv überrascht, wie gut die Unternehmensansiedlungen in Meerane funktionieren", sagt Cathleen Frost, Geschäftsführerin von Metawerk Meerane. Gründe dafür seien vor allem die gute Verkehrsanbindung zur Autobahn, die geografische Lage und die Unterstützung durch die Meeraner Stadtverwaltung. Gedanklich befasse sich das Unternehmen bereits mit dem Bau einer dritten Industriehalle auf dem Gelände. Platz würde es dafür hinter den ersten beiden Hallen noch ausreichend geben.

Zwischen den Industriehallen soll später einmal die neue Staatsstraße 288 verlaufen, die der Freistaat baut. Sie wird aus dem Meeraner Ortsteil Waldsachsen in das Gewerbegebiet verlegt, um die Anwohner vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Laut Meeranes Bürgermeister Lothar Ungerer (parteilos) beginnt die Stadtverwaltung demnächst außerdem mit dem Bau eines Regenüberlaufbeckens, um die Gewerbefläche vor Überschwemmungen zu schützen. Da das bisherige Industriegebiet der Stadt bereits zu 80 Prozent ausgelastet ist, plant Meerane, gemeinsam mit Crimmitschau ein weiteres Gewerbegebiet an das bisherige anzuschließen.

 
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
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Kommentare
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Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 12.10.2017
    14:33 Uhr

    Interessierte: Ich glaube , ich war in den 90ern schon einmal in Meerane und die haben schon ein großes Gewerbegebiet , aber noch weitere Felder zu bebauen , wenn man diese nicht für die Versorgung der Menschen braucht , wo doch alles aus Bayern und NS kommt , das finde ich gut ...

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