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Bei diesem gestellten Busunfall gab es 23 Verletzte. Feuerwehr und Rettungssanitäter mussten schnell handeln.

Foto: Andreas KretschelBild 1 / 3

Retter verbessern Zusammenspiel

DRK und Feuerwehr proben den Ernstfall vor der Behindertwerkstatt in Niederlungwitz. Dabei ging es vor allem um die Schwachstellen.

Von Stefan Stolp
erschienen am 13.11.2017

Glauchau. Zwei Schwerverletzte sind im Wagen eingeklemmt. Feuerwehrleute versuchen an die beiden Männer heranzukommen. Mit Spreizern hebeln sie die verklemmten Türen auf. Zeitgleich beginnt der Notarzt, die Verletzten zu versorgen. Jeder muss sehen, dass er dabei dem anderen nicht im Wege steht. Das ist im Grunde genommen Zweck der Übung am Samstagvormittag auf der Straße am Lungwitzbach im Glauchauer Ortsteil Niederlungwitz.

Angenommen wird ein schwerer Busunfall. Ein Linienbus kollidiert mit einem Pkw. Insgesamt gibt es 23 Verletzte, ein Teil davon schwer. "Vor solche Situationen können unsere Feuerwehrleute jeden Tag gestellt sein", sagt der Niederlungwitzer Wehrleiter Ralf Kroschinsky. Deshalb sei die Übungssituation am Samstagvormittag auch so realistisch wie möglich dargestellt worden. Studenten der Gesundheitsfachschule F+U aus Chemnitz spielen die Verletzten, haben sich vor der Alarmierung in der Werkstatt "Lebensbrücke" entsprechend schminken lassen und bringen sich anschließend in Position: eingeklemmt im Auto, bewusstlos auf dem Sitz im Bus oder schwer verletzt auf dem Boden liegend.

"Bei dieser Übung kam es darauf an, dass die Feuerwehrleute lernen, welche Aufgaben die Rettungssanitäter haben und umgekehrt", sagt Kroschinsky, der mit den Ergebnissen der Übung zufrieden ist, auch wenn es hier und da noch Ecken und Kanten gegeben habe. Und genau um die Schwachstellen gehe es. Wichtig sei zu lernen, was verbessert werden kann.

55 Feuerwehrleute aus Niederlungwitz, Reinholdshain und der Wache I in Glauchau haben an der Großübung teilgenommen. Hinzu kommen mehr als 100 Rettungskräfte vom Deutschen Roten Kreuz sowie Mitglieder der Schnellen Einsatzgruppe, quasi der Vorstufe des Katastrophenschutzes. Nachdem die Feuerwehrleute gemeinsam mit den Sanitätern und Notärzten die verletzten Personen aus dem Bus und dem Pkw befreiten und erstversorgten, wurden die Personen zum Abtransport vorbereitet.

Rettungsassistentin Sabine Ebert vom DRK Glauchau ist die Beauftragte für Weiterbildung. Auch sie zieht ein positives Fazit der Großübung, wenngleich die Abläufe an den Schnittstellen zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst optimiert werden müssten. "Es geht nicht darum, dass wir uns auf die Schulter klopfen und sagen, wie gut wir sind, sondern darum, die Hilfeleistungen zu optimieren", sagte sie.

 
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