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Michael Pauser (rechts hinten am E-Piano) und sein Projektchor probten am Wochenende im Niederalbertsdorfer Vereinshaus.

Foto: Thomas Michel

Nichts als Musik im Kopf

Noch vier Monate, dann muss alles perfekt klappen. Der Laienchor aus Langenbernsdorf probte am Wochenende intensiv für zwei Auftritte.

Von Cornelia Kunze
erschienen am 19.06.2017

Niederalbertsdorf. Singen macht gute Laune. Zumindest bei mir ist das so. Dass ich mit diesem Gefühl nicht allein bin, zeigt der Enthusiasmus des Projektchores Langenbernsdorf. Frauen und Männer, Alte und Junge, singen und proben darin gemeinsam für ein großes Ziel: das Konzert Ende Oktober.

Genauer gesagt sind es sogar zwei Auftritte, je zwei Stunden lang. 65 Sängerinnen und Sänger hat Liedermeister Michael Pauser in diesem Jahr im Laienchor, der unter dem Dach des Männergesangvereins Langenbernsdorf beheimatet und dessen Chef er ist, vereinen können. Den Freitagabend und nahezu den kompletten Samstag haben sich knapp 50 Chormitglieder für intensives Proben im Obergeschoss des Niederalbertsdorfer Vereinshauses um die Ohren geschlagen. Und das ist auch nötig, denn das Musikprogramm, das sich Michael Pauser für dieses Jahr ausgesucht hat - inzwischen ist es das fünfte Mal, dass der Projektchor auftritt -, ist anspruchsvoll. Werke von Beethoven, Cherubini und Mozart werden vorgetragen. Damit das während der Aufführungen dann auch so klingt, wie es klingen soll, muss geübt werden - ständig und dazu dreimal im Jahr so intensiv wie am vergangenen Wochenende. "Wer so ein Probenwochenende verpasst, holt das nur schwer wieder auf. Aber alle bekommt man dafür fast nie zusammen", sagt Pauser, der den Projektchor "Ein Dorf singt" 2012 gegründet und damit offenbar einen Nerv getroffen hat.

Waren es anfangs ausschließlich Langenbernsdorfer, die in dieser Gruppe mitmischten, hat sich die Zusammensetzung längst verändert. "Die Mitstreiter kommen inzwischen auch aus Thüringen und dem Vogtland", sagt Pauser. Der 29-Jährige freut sich, dass sein Projekt solch einen Anklang findet und keine Eintagsfliege geblieben ist.

Indes hat Pauser an den beiden Intensiv-Übungstagen nicht viel Zeit zum Plaudern. Der Zeitplan ist straff, die Sänger sind gefordert, blättern in ihren Manuskripten, machen sich Notizen, etwa zur richtigen Aussprache der lateinischen Liedtexte. "Darin liegt in diesem Jahr die Schwierigkeit. Es ist zwar Latein, muss aber französisch ausgesprochen werden", sagt Pauser. Hinzu kommen die richtigen Takte, die möglichst perfekte Tonlage jedes Einzelnen, der Einsatz zum richtigen Zeitpunkt ... Pauser klatscht Takte, spricht die Texte, wie sie gesungen werden müssen, dirigiert und begleitet den Chor auf dem E-Piano. Für letztere Aufgabe hat er sich für die nächsten Proben Unterstützung geholt. Der aus Langenbernsdorf stammende Thomas Lohri - er hospitierte bereits bei den Proben am Samstag - wird das Klavierspielen übernehmen. "Alles gleichzeitig zu machen, das geht dann doch nicht", sagt Pauser lachend und ist im nächsten Moment schon wieder voller Ernst bei der Sache.

 
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Nichts als Musik im Kopf
Laienchor tritt zweimal auf
 
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