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Das falsche Vorbild?

Dass Martin Luther sich oft antisemitisch geäußert hat, ist kein Geheimnis. Kaum bekannt dagegen sind Ausmaß und Furor, mit dem der Reformator Juden attackierte. In seinem Buch "Von den Juden und ihren ...

erschienen am 28.04.2016

7
Kommentare
7
Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 21.03.2017
    14:27 Uhr

    Interessierte: Dass Martin Luther sich oft antisemitisch geäußert hat, ist kein Geheimnis ...
    In seinem Buch "Von den Juden und ihren Lügen" fordert er ´von der Synagogenverbrennung über der Todesstrafe für lehrende Rabbiner bis zur Enteignung und Zwangsarbeit ...
    ( was wird er denn da für Gründe gehabt haben , wo er doch so ein kluger Mann gewesen ist und heute so teuer gefeiert wird ...

    0 0
     
  • 06.01.2017
    06:01 Uhr

    aussaugerges: Wie hat Luther gesagt;
    Da laufen die 100te Kilometer um einen ,,,toten Hund Anzubeter'''

    Und ich sage dabei lassen sie sehr viel Geld.

    0 2
     
  • 02.05.2016
    09:40 Uhr

    awq: @BerndKammermeier, die "Kritik" am Alibriverlag werte ich als Indiz dafür, dass es offenbar tatsächlich schwierig ist, seinen Ärger über die Übersetzung eines widerlichen Originaltextes zum Ausdruck zu bringen, denn nicht die Neuauflage und Übersetzung, sondern der Text ist es, der Kritik verdient, und den haben Sie sich ja nicht ausgedacht.

    Mein Beitrag zur Aufklärung über die anderen Seiten des Reformators : http://www.martin-luther-2017.de

    2 3
     
  • 01.05.2016
    18:48 Uhr

    BerndKammermeier: @ Argusauge: "Ihre Reaktion ist bezeichnend."

    Selbstverständlich ist sie das.

    ""Sine ira et studio" eines Historikers fehlt ebenso wie die zeitliche und kontextuale Einbettung."

    Warum sollte dies wichtig sein? Brennende Synagogen oder Lagerhaltung und Zwangsarbeit für Menschen (Luthers Forderungen an die Obrigkeit) bedeuteten zu allen Zeiten immer das gleiche: brennende Gebäude, Gefangennahme und Knechtung Unschuldiger. In welchem Kontext sollte das entschuldbar sein?

    Zorn hat uns übrigens nicht angetrieben, eher Fassungslosigkeit. Aber eifrig waren wir schon, den Luther möglichst präzise zu übertragen.

    "Kennen Sie eigentlich den Unterschied zwischen Antijudaismus und dem modernen Begriff des Antisemitismus, den Sie ständig ins Feld führen?"

    Ich verweise hier auf meinen Bericht "Warum Martin Luther ein Antisemit ist!" beim hpd: http://hpd.de/artikel/warum-martin-luther-antisemit-12990

    "Ahistorische Betrachtungsweise."

    Luther einen Antijudaisten zu nennen, ist eine verharmlosende Betrachtungsweise. Seine Begründung war sowohl theologisch, als auch rassistisch - beides (Gottesglaube und Rassismus/Intoleranz) nach neueren neurologischen Studien (Keise Izuma, Oxford University Press, 2015) im gleichen Gehirnareal (pMFC) angesiedelt.

    "Ihr vorletzter Satz zeugt hingegen von Ihrem Ziel - das kann ich mit meinem bisschen Verstand dann doch ganz gut erkennen."

    Warum machen Sie sich so klein? Wäre ich bei Ihnen von ein "bisschen Verstand" ausgegangen, hätte ich nicht an selbigen appelliert. Enttäuschen Sie mich bitte nicht.

    Selbstverständlich geht es um Aufklärung der Bevölkerung. Demnächst werden die restlichen judenfeindlichen Bücher und Schriften Luthers erscheinen, damit klar wird, dass dieser Mann mindestens in seinem letzten Lebensdrittel ein widerlicher Judenhasser war.

    Aber das alles wird seine unerschütterlichen Anhänger nicht vom rechten Pfad abbringen. Schauen wir mal, was 2017 noch so alles passiert...

    3 4
     
  • 01.05.2016
    17:39 Uhr

    Argusauge: Vielen Dank für Ihre Erklärung bzgl. des Argus. Hätte ich nicht gedacht bei der Namensauswahl :-P.

    Ihre Reaktion ist bezeichnend.
    "Sine ira et studio" eines Historikers fehlt ebenso wie die zeitliche und kontextuale Einbettung.
    Kennen Sie eigentlich den Unterschied zwischen Antijudaismus und dem modernen Begriff des Antisemitismus, den Sie ständig ins Feld führen?

    Ahistorische Betrachtungsweise.
    Ihr vorletzter Satz zeugt hingegen von Ihrem Ziel - das kann ich mit meinem bisschen Verstand dann doch ganz gut erkennen.

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