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Foto: Monika Skolimowska/dpa

Sachsen erhält kein zentrales Asylzentrum

Kretschmer hält an drei Erstaufnahmelagern fest

erschienen am 16.05.2018

Flöha. In der Debatte um die Errichtung von sogenannten Ankerzentren für Asylbewerber hat Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU, Foto) jetzt klargestellt: In Sachsen wird es keinen zentralen Standort geben, an dem alle Flüchtlinge unterkommen, bevor sie auf die Kommunen verteilt werden. "Es bleibt alles, wie es ist", sagte Kretschmer gestern bei einem Redaktionsbesuch bei der "Freien Presse" in Flöha (Mittelsachsen). Der Ministerpräsident verwies auf die bestehende Struktur der drei Erstaufnahmeeinrichtungen in Chemnitz, Dresden und Leipzig. Dort sei auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge vertreten. Die drei Einrichtungen müsse man ausbauen, etwa Räume für die Gerichtsbarkeit schaffen, um Asylanträge vor Ort zu entscheiden. Im Prinzip, so Kretschmer, habe man in Sachsen bereits drei Ankerzentren.

Im Berliner Koalitionsvertrag steht das Ankerzentrum für "Ankunft, Entscheidung und Rückführung" in einer Einrichtung. Die Ankündigung von Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU), auch der Freistaat wolle ein zentrales Ankerzentrum errichten, hatte für eine heftige Kontroverse gesorgt. Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) warnte vor einer Gefährdung der inneren Sicherheit. (oha)

 
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