Fans bekommen die bisher besten Saisonleistungen zu sehen

Nach deren Sanierung erstmals wieder in ihrer angestammten Halle in Zwönitz, ließen die beiden HSV-Teams am Wochenende nichts anbrennen.

Zwönitz.

Mit ihrer bisher besten Saisonleistung konnten die Verbandsligamänner des Zwönitzer HSV 1928 den direkten Verfolger und Tabellendritten von der HSG Rückmarsdorf klar mit 37:30 bezwingen. Den bislang höchsten Saisonsieg feierten auch die Frauen in der Bezirksliga mit 45:19 gegen Tabellenschlusslicht HC Annaberg-Buchholz.

Verbandsliga

Beim Zwischenstand von 30:20 in der 47. Minute war die Entscheidung über den Ausgang der Partie längst gefallen. Dass der HSG noch Ergebniskosmetik gelang, lag eher daran, dass die 28-er nach der deutlichen Führung etwas vom Gas gingen. "In der ersten Halbzeit waren wir in der Abwehr sehr präsent. Das war die Grundlage für die deutliche Führung zur Pause. Gegen Ende bekamen wir sicherlich ein paar Treffer zu viel. Aber insgesamt war es eine gute Mannschaftsleistung", fasst Trainer Frank Riedel zusammen.

Nachdem die Gäste die 3:1-Führung der Erzgebirger in der 7. Minute noch einmal zum 3:3 ausgleichen konnten, ging zum ersten Mal die sprichwörtliche Post ab. Mit beweglicher und konsequenter Abwehrarbeit wussten die Hausherren die Gästeangriffe zu entschärfen. Mit eigenen schnellen Tempogegenstößen gelang ein 6:0-Lauf zum richtungsweisenden 9:3 in der 16. Minute. Unübersehbar war allerdings, dass die um jeden Ball kämpfenden Gäste sofort präsent waren, nahmen sich die Zwönitzer zurück. So folgte dem 9:3 ein Dreierpack der HSG. Auch die erneute 12:6-Führung beantwortete die HSG mit drei Treffern in Folge. Dennoch war die 17:11-Führung der 28-er zur Pause verdient.

Im zweiten Durchgang kamen die Parkettherren unter dem Jubel der zahlreichen Fans sehr gut ins Spiel, stellten das Ergebnis in der 35. Minute auf 20:12. Auch danach bestimmte der HSV weiter das Geschehen, nutzte seine spielerischen Vorteile sowie bessere körperliche Präsenz, um in der 47. Minute beim Treffer zum 30:20 die Weichen auf Sieg zu stellen. In der Schlussphase setzte der Gästetrainer noch einmal alles auf eine Karte, versuchte mit Pressdeckungen zurück zu kommen. In diesen Minuten hätten die 28-er sicherlich die Räume etwas besser nutzen können, jedoch beließen sie es angesichts der klaren Führung bei Ergebnisverwaltung.

Zwönitz: Kerner, Treuter; Brecko (3), Fritsch (3), Hartenstein (8), Becher, Kotesovec (2), Küntzel (2), Löbner (14/4), Lieberei (4), Langer (1)

Bezirksliga

Von Beginn an waren die Vorteile in Sachen Schnelligkeit und Ballsicherheit ursächlich, dass die Zwönitzerinnen quasi vom Anpfiff weg das Spiel beherrschten. Zudem hatten die Gäste mit der offensiven Zwönitzer Abwehrformation große Probleme. Die Folge war eine Vielzahl an Offensivfehlern. So gelangen bereits die ersten HSV-Treffer bis zum 5:0 in der 6. Minute durchweg aus Kontern. Bis zur Halbzeit änderte sich am Ablauf der Partie wenig. Annaberg rieb sich an der HSV-Abwehr auf, arbeitete nach Ballverlusten nur ungenügend zurück, was den 23:6-Pausenrückstand zur Folge hatte. Auch im zweiten Durchgang änderte sich am Gesamteindruck nichts mehr. Die Zwönitzerinnen konnten sich in Sachen Kontern weiter austoben und vergrößerten den Abstand Tor um Tor. Dass am Ende keine 50 Zwönitzer Treffer auf der Anzeigetafel standen, verdankten die Annabergerinnen ihrer guten Torfrau.

Zwönitz: Littmann, Ballerstedt, Müller; Mosel (4), M. Kaulfuß (8/2), Haunschild (5/1), Hirsch (3), L. Kaulfuß (7/1), Hohenhausen (1), Schmiedel (10), Hartenstein (2), Seidel (1), Thierfelder (4/1)

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