Sachsen hinterlassen in Bayern starken Eindruck

Skilanglauf: Junior Unger rehabilitiert sich für Sturz bei Junioren-WM -Belger nach Krankheit wieder im Kommen

Bodenmais.

Am Fuße des Arbers in Bodenmais haben die Langläufer starke Leistungen abgeliefert. In den Serien umden Alpen- beziehungsweise Continentalcup mischten die Erzgebirger in international stark besetzten Starterfeldern ordentlich mit. Deshalb zeigten sich die Verantwortlichen der Junioren und der Erwachsenen in den meisten Fällen recht zufrieden.

Monique Siegel vom SC Norweger Annaberg erreichte einen fünften Rang über 10 Kilometer Freistil. Knapp hinter ihr kamen Nadine Herrmann vom Bockauer SV und Julia Belger vom WSC Erzgebirge ins Ziel. "Für Julia eine beachtliche Leistung, nachdem sie krank von der Tour de Ski zurückgekommen und sechs Wochen lang ohne Training war", so Trainer René Sommerfeldt. Anne Winkler aus Sayda belegte Rang 17. Bei den Juniorinnen kam Anna-Maria Dietze vom Team Pulsschlag Erzgebirge mit dem sechsten Rang als beste Deutsche ins Ziel.

In den Massenstartrennen setzte unter den Männern Toni Escher ein kleines Zeichen. Bei seinem ersten COC-Einsatz lief er über 20 Kilometer auf Platz 14. Der Athlet des SC Norweger wurde damit drittbester Deutscher und kam unter anderem deutlich vor Andy Kühne vom WSC Oberwiesenthal (16.) und Stützpunktsportler Jacob Vogt (29.) ins Ziel. "Da hat er einigen Vollprofis ganz schön die Hacken gezeigt", bemerkte Sommerfeldt.

In den Klassisch-Sprints hatten die Männer und Frauen auf einer recht langen und anspruchsvollen Runde ganz gut aufgetrumpft. Richard Leupold vom Bundesstützpunkt Oberwiesenthal gewann den Prolog über 1,8 Kilometer und landete im Finale als bester Deutscher auf Rang 4. Anne Winkler sprintete auf Platz 5 und wiederholte diese Platzierung über 10 Kilometer. "Das beste Distanzrennen, das ich seit langem von ihr gesehen habe", urteilte Sommerfeldt. Nadine Herrmann als Dritte, Julia Belger als Vierte und Julia Richter als Zehnte komplettierten das geschlossene Abschneiden der Frauen.

Im Wettbewerb der Junioren präsentierte sich Philipp Unger stark. Der 19-Jährige aus Eibenstock gewann den Prolog und sprintete im Finale auf Rang 2. "Nachdem er zur Junioren-WM als Startläufer der Staffel gestürzt war, wollte er zeigen, was in ihm steckt. Das hat geklappt", sagte Sommerfeldt, der über 10 Kilometer noch Rang 11 für Unger verzeichnete. Franz Bergelt aus Neudorf kam als starker Fünfter ein, im Sprint war er Neunter geworden.

Trainer Lars Hänel zog eine positive Bilanz für seine Stützpunktsportler: "Diese Wettkämpfe waren ein wichtiger Gratmesser auf zum Teil anspruchsvollen Strecken. Die hohen Belastungen an drei Tagen brachten einige an ihre körperliche Leistungsgrenze. Umso höher schätze ich die Resultate ein." (gel/mas)

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