Containergeschäft geht vorerst weiter

Städtereinigung: Investor für Teilbereich steht bereit - Details sind noch zu klären

Annaberg-Buchholz.

Die Rettung eines Teilbereiches der insolventen Städtereinigung Annaberg GmbH wird immer wahrscheinlicher. "Ich stehe in konkreten Gesprächen mit einem potenziellen Interessenten, der über die notwendige Erfahrung im Bereich Bau- beziehungsweise der Entsorgungswirtschaft verfügt, und der bereit ist, unter anderem die Entsorgung des Gewerbeabfalls zu übernehmen", erklärte am Donnerstag Insolvenzverwalter Dirk Herzig von der Kanzlei Schultze & Braun.

Die Gespräche dauerten jedoch noch an, da die Entscheidung vor allem von Vorbehalten anderer Gremien abhängig sei. Der Insolvenzverwalter ist daher bereit über den 30. Juni hinaus die Entsorgung der Gewerbeabfälle, also das Containergeschäft, vorerst weiter durchführen zu lassen. "Ich hoffe, dass die noch offenen Punkte, die leider nicht in meinem Einflussbereich liegen, schnell geklärt werden können. Soweit ich unterstützen kann, werde ich dies für den Erhalt weiterer Arbeitsplätze natürlich tun", betont Herzig. Wie viele Jobs erhaltenwerden können, lasse sich im Moment aber noch nicht sagen.

Die Ziele des Investors seien klar auf eine langfristige Entwicklung des Unternehmers in der Region um Annaberg ausgelegt. Der Investor seinerseits habe bereits bekundet, die erwirtschafteten Erträge im Fall einer Übernahme in der Region wieder investieren zu wollen und eine langfristige Unternehmensentwicklung voranzutreiben. (tw)

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