Desinfektionen stark gefragt

Für Euch da Bei der Glas- und Gebäudereinigung Seifert wird intensiv geputzt, damit das Corona-Virus keine Chance hat.

Schneeberg.

Ein turbulentes Jubiläumsjahr erlebt das 76-köpfige Team der Glas- und Gebäudereinigung Seifert aus Schneeberg. Anfang April feierte das Unternehmen von Volkmar Seifert 30-jähriges Bestehen. "Für alle Glückwünsche, die uns trotz der angespannten Lage erreicht haben, möchten wir uns bedanken", so der Chef, der sich gleich nach der Wende - bis dahin hatte er im Dienstleistungskombinat Karl-Marx-Stadt gearbeitet - selbstständig machte. Doch Tage wie diese gab es bisher noch nie. "Die Situation verlangt auch uns alles ab."

Durch die Coronavirus-Pandemie ist der Arbeitsalltag ein anderer geworden. "Das Wäscherei-Geschäft geht gegen Null", so Seifert. Gaststätten, Ferienlager, Kitas und Hotels, die zwischen Schneeberg und Oberwiesenthal zum Kundenstamm zählen, laufen auf Sparflamme oder sind zu. "Daher mussten wir Kurzarbeit beantragen." Die Abholung von Wäsche aus Arztpraxen werde gebündelt. "So fahren wir die Anlage nur einmal pro Woche hoch, um Energiekosten zu sparen."

Zugenommen indes hat die Gebäudereinigung. Gefragt sei - etwa in Großbetrieben und Postämtern - die regelmäßige Desinfektion von Handläufen und Türen sowie in Wohnblöcken das intensive Reinigen der Treppenhäuser. "Gibt es in diesem Bereich Engpässe, ist eine brancheninterne Unterstützung da. Dieser Zusammenhalt ist toll", sagt Seifert, der sich wünscht, dass es langsam wieder aufwärts geht. "Wobei der Zweig der Hotels und Gaststätten sicher am längsten brauchen wird, ehe wieder Normalität einkehrt." Überbrückung schaffen derzeit auch Aufträge der Bau-Endreinigung, um Wohnungen bezugsfertig zu machen.


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