"Dorfohmd" kommt bestens an

180 Besucher in Herolder Kirche - Organisationsteam sucht Mitstreiter

Herold.

Mit rund 180 Besuchern in der Kirche zum Heiligen Kreuz ist der Herolder Heimatabend am Samstagabend sehr gut angenommen worden. Unter den Anwesenden waren auch Ehrengäste aus der holländischen Partnergemeinde Lichtenvoorde, die zum 155-jährigen Kirchweihfest und im 33. Jahr der Partnerschaft in Herold weilten. Viel Applaus zwischendurch und am Ende nach dem traditionellen und bewegenden "Feierohmd-Lied" bekamen die rund 15 "Herlder Dorfohmd"-Mitwirkenden vom Publikum. Eingestimmt wurde mit dem "Herold-Lied". "Das ist wie unsere Hymne", sagt Jörg Reuter vom Vorbereitungskreis. "Zwei Strophen sind dazugekommen, nach der Art von Arthur Schramm", so Sänger Peter Messig. Er und Irene Schalling boten zudem erzgebirgische Lieder dar. Pfarrerin Mechthild Glöckner sorgte in ihrer Andacht für einen geistlichen Impuls. Erfrischend, lustig, unterhaltsam, aber auch zum Nachdenken anregend waren die selbst gedichteten Texte von Kerstin Jonas, die als Marktfrau mit Rückenkorb in die Kirche singend einzog. Und dann ging es auch schon um die einstigen zahlreichen Läden und Gaststätten in Herold. Diese wurden in einem zweiteiligen Vortrag von Jürgen Baumann konkret mit Bildern und Daten belegt. Zum Erstaunen der Besucher konnten mehrere Dutzend Läden und Gaststätten in den letzten zwei Jahrhunderten aufgeführt werden. Der Appell ging deshalb auch an die Besucher: "Gaststätten gibt es keine mehr in Herold. Einen Einkaufsmarkt und wenige Geschäfte gibt es noch. Es liegt an uns alle, diese zu erhalten." Am Ende bekamen alle Mitwirkenden von Thums Bürgermeister Michael Brändel Blumen überreicht. Auch 2020 soll es eine Wiederauflage der Veranstaltung zur gleichen Zeit geben. "Mitstreiter sind dafür jederzeit gern gesehen" so Reuter. Der Kreis trifft sich einmal im Monat und besteht aus einem Kernteam von derzeit acht Leuten. (tle)

E-Mail: kg.herold@evlks.de

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