Eine Million für Projekte ausgereicht

Sparkasse zieht erste Bilanz für Jahr 2018

Annaberg-Buchholz.

Mehr als eine Million Euro hat die Erzgebirgssparkasse im vergangenen Jahr Projekten und Vereinen für sportliche, kulturelle oder soziale Zwecke zur Verfügung gestellt. Das wurde am Mittwoch mitgeteilt. Möglich sei dies durch die positive Geschäftsentwicklung geworden. So war das Kreditgeschäft der Erzgebirgssparkasse auch im Jahr 2018 auf Wachstumskurs. Der Kreditbestand sei auf 2,24 Milliarden Euro angewachsen - 237 Millionen Euro (+11,8 Prozent) mehr als im Jahr zuvor. Damit habe das Geldinstitut wiederholt ein stärkeres Wachstum als die sächsischen (+8,1 Prozent) und ostdeutschen Sparkassen (+6,8 Prozent) erzielen können. Im Bereich des Firmengeschäfts lag das Plus bei 125 Millionen Euro (+12,8 Prozent). Bei den Privatkunden erhöhte sich der Bestand um 64 Millionen Euro (+8,6 Prozent). Wachstumstreiber sei wiederum die Immobilienfinanzierungen gewesen. Insgesamt habe man 488 Millionen Euro ausgereicht - 3,8 Prozent mehr als 2017. Gleichzeitig seien die Kundeneinlagen um 76 Millionen Euro auf 3,97 Milliarden Euro gestiegen. Deutlich gegenüber dem Vorjahr stieg der Wertpapierabsatz: um 60,3 Millionen Euro.

Wie Pressesprecher André Leonhardt sagte, hat die Sparkasse für 2019 keine neuen Einschnitte in die Filialstruktur geplant. "Eventuell einige Optimierungen, etwa wenn an einer Stelle zwei Geldautomaten stehen, aber beide nicht ausgelastet sind." Umfassend will die Sparkasse Mitte März informieren. (alu)

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