Einwohneranzahl sinkt in 20 Jahren um 17 Prozent

Sehmatal hat aktuell reichlich 6400 Bewohner - Wohngebiete in Neudorf und Sehma bieten noch Kapazitäten

Sehmatal.

Reichlich 17 Prozent seiner Einwohnerschaft hat die Gemeinde Sehmatal seit dem Zusammenschluss der drei einst selbstständigen Gemeinden Neudorf, Cranzahl und Sehma verloren. Anfang des Jahres 2000 hatte die Statistik laut Bürgermeister Andreas Schmiedel (Freie Wähler Bürgerforum) 7767 Einwohner ausgewiesen. Ende des vergangenen Jahres waren es 6413. Dieser Stand soll nun möglichst gehalten werden. Insbesondere hofft der Bürgermeister dabei, vor allem junge Menschen im Ort halten zu können beziehungsweise neu für ein Leben in Sehmatal begeistern zu können. "Dafür haben wir in den zurückliegenden Jahren viel investiert", macht er deutlich. Als Beispiele dafür nennt er unter anderem die Wohngebiete in Neudorf und Sehma, die zum Teil schon belegt sind, aber beide noch Potenzial bieten. In Neudorf könnten nach entsprechender Erschließung noch einmal etwa acht Plätze für Eigenheime geschaffen werden. In Sehma stehe für den zweiten Bauabschnitt noch eine größere Fläche für etwa 20 bis 25 Häuser zur Verfügung. Dort seien allerdings die Eigentumsfragen noch nicht abschließend geklärt. Außerhalb dieser Wohngebiete sei allerdings nur noch Lückenbebauung möglich. Parallel dazu werde der kommunale Wohnungsbestand immer wieder saniert. Dort gebe es allerdings auch keine nennenswerten Leerstände. (af)


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