Erster Entwurf für neue Podeste zu sehen

Bergmännische Krippe in Sankt Marien soll besser in Szene gesetzt werden

Annaberg-Buchholz.

In der Stadt Annaberg-Buchholz werden die nächsten Schritte unternommen, um die Bergmännische Krippe besser in Szene zu setzen: Es gibt einen Entwurf für die neuen Podeste für die mehr als 30 Figuren. Das Meisterwerk erzgebirgischer Handwerkskunst besteht aus etwa 1,20 Meter großen Holzfiguren. Sie zeigen das biblische Weihnachtsgeschehen in einer Bergbaulandschaft des 19.Jahrhunderts - mit ganz typischen Personen aus der historischen und aktuellen Stadtgeschichte Annaberg-Buchholz'. Ein Kunstwerk, das nach Angaben von Stadtsprecher Matthias Förster "in seiner Art weltweit einzigartig ist".

Seit der Fertigstellung der vorerst letzten Figur im Jahr 2015 besteht die Herausforderung, das Kunstwerk in seiner Gesamtheit besser zu präsentieren. Dafür wurden bereits 2016 drei historische Stadtansichten geschaffen und als Hintergrundmotive eingesetzt. Weiterhin sind neue Podeste geplant, mit denen einzelne Figurengruppen - zum Beispiel Bergbeamte, Gelehrte oder Stände - besser erkennbar werden sollen und sich so als Gesamtkunstwerk in den denkmalsgeschützten Kirchenraum der Bergkirche Sankt Marien einfügen. Der Prototyp eines solchen neuen Podestes - momentan noch ohne Farbgebung - ist derzeit in der Bergkirche am Annaberger Markt zu sehen. Dort können sich interessierte Besucher ab sofort einen ersten Eindruck verschaffen. Die künftige Farbgestaltung werden anschließend die beteiligten Künstler sowie Projektpartner beraten, kündigt Matthias Förster an.

Spendenaktion: Für den Bau weiterer Podeste sowie ein neues Beleuchtungskonzept sind Spendengelder vorgesehen. Finanzielle Beiträge dazu können auf das folgende Spendenkonto bei der Erzgebirgssparkasse eingezahlt werden: IBAN: DE30 8705 4000 3329 0011 18; BIC: WELADED1STB; Verwendungszweck: Bergmännische Krippe.

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