Erzgebirgisch per Videoclip: Beitragsserie startet

Der Gelenauer Mundartautor und Moderator Robby Schubert wird für den Facebook-Auftritt der Stadt Annaberg-Buchholz aktiv. Premiere ist am heutigen Dienstag.

Annaberg-Buchholz.

Fotoapparat samt Mikrofon und Stativ sind aktuell gefragtes Handwerkszeug von Robby Schubert. Statt mit Papier und Stift bannt der Gelenauer Mundartautor und Moderator derzeit seinen heimischen Zungenschlag in digitales Format und gestaltet so eine kleine Beitragsreihe für die Bergstadt Annaberg-Buchholz. In der urigen Szenerie des im Umbau befindlichen Strumpfmuseums Gelenau hat er unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Allgemeinverfügung die geeignete Kulisse für die erste Staffel von sechs Kurzfilmen gefunden.

"Angesichts der durch die Corona-Pandemie begründeten Einschränkungen hat die Stadtverwaltung nach verschiedenen Formen der Information der Mitbürger gesucht. Doch nicht nur den Einheimischen wollen wir über Facebook und Youtube den Alltag erlebbarer machen", erzählt Nicole Otto, Leiterin der Touristikinformation. Und weiter: "Als Stadtinformation wollen wir unseren Gästen auch Annaberg-Buchholz und die Region näherbringen und ein bisschen gute Stimmung für das Erzgebirge verbreiten." Das virtuelle Angebot richte sich an jene, die mehr über Land und Leute in Erfahrung bringen wollen." Nicole Otto: "In kurzen Videoclips beabsichtigen wir, auch die Mundart des Erzgebirges erlebbar zu machen. So rücken wir quasi einige Grundbegriffe für Uhiesige via Videostream zünftig zurecht." Die Idee sei im Team gereift und mit Robby Schubert habe man den geeigneten Mitstreiter in der Runde der Stadtführer dafür gewinnen können.

"Glück auf!" wird dessen Begrüßung am heutigen Dienstag, 14 Uhr zum ersten Videoclip vor den Monitoren oder Smartphone-Displays lauten. "Die Grußformel zählt zu einigen der Grundbegriffe, die wir unseren Nutzern erklären", so der Gelenauer. Was dem Norddeutschen sein Moin, Moin oder das Grüß Gott! des Bayern, sei für den Erzgebirger der dem Bergbau verbundene Gruß. Während Begriffe wie Haamit, a wing oder Fei samt dem Haisl noch plausibel erklärbar sind, bereiteten dem Gelenauer einige Worteigenheiten wie Amende doch mehr Kopfzerbrechen. Die unterhaltsame Lösung können Neugierige bald in den Videoclips kennenlernen.

Der Auftaktbeitrag vom Dienstag


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