Existenz bedroht: Einzelhändler in Annaberg machen "auf_merksam"

Zwei Monate ohne Umsatz und ohne Einkommen - eine Brache steht mit dem Rücken an der Wand. Der erste bundesweite Hilferuf kam am Montag auch aus Annaberg-Buchholz.

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55 Kommentare
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  • 2
    3
    Interessierte
    12.01.2021

    Der 1. bundesweite Hilferuf - kam am Montag auch aus Annaberg-Buchholz.

    Das ist falsch ...
    Die gleiche Aktion wurde gestern in NRW durchgeführt mit den gleichen Plakaten , das wird wohl organisiert und somit bundesweit so gewesen sein ...
    Kam gestern im WDR aktuell um 21.45
    Der Rest war auch sehr interessant , wie Trump´s Nancy , kam das hier auch ?

  • 4
    3
    435200
    12.01.2021

    @Hinterfragt:
    Nein, eben nicht Amazon & Co.

    Sondern bspw. die kleine Kneipe, die jetzt Essen zum Abholen anbietet statt einfach "derzeit geschlossen" hat und nicht lautstark nach Staatshilfen schreit.

    Oder das Schuhgeschäft, das einen Gutschein verschickt hat damit ich hinterher dort meine Sommerschlappen holen kann.

    Oder meinen Friseur, der trotz eines guten Konzeptes sagt, dass man eben jetzt mal durchhalten muss und mich nach dem Lockdown anrufen wird um den verpassten Termin nachzuholen.

    Bei den Staatshilfen (wie auch immer die genannt werden) würde ich ohnehin abstufen. Wer innovative Konzepte entwickelt darf auch gerne mehr bekommen als derjenige, der sich einfach hinstellt und nichts anderes tut als über alle Entscheidungen meckert.

  • 6
    5
    Hinterfragt
    12.01.2021

    "...Mach dem Lockdown werde ich die Händler unterstützen, die am wenigstens protestiert haben. Weil die es verdienen!..."

    Ah, Sie meinen Amazon und Co?

    Viele andere wird es dann nicht mehr geben ...

  • 9
    13
    435200
    11.01.2021

    Ah ja, alle Händler haben entsprechende Hygienekonzepte?

    Bei allem Verständnis für die Situation der Händlerinnen und Händler, aber meist erschöpft sich das (von den Händlern, nicht von medizinischem Fachpersonal) hochgelobte Hygienekonzept in
    - wenn Kunden ohne Maske den Laden betreten wird das "übersehen".
    - Wenn es um die Begrenzung der Kundenzahl im Laden geht kann keiner zählen
    - Desinfektionsspender sucht man meist vergebens
    - Verkaufspersonal grundsätzlich ohne Maske oder Alibi-Aerosol-Verteil-Gesichtsvisiere

    (Übrigens: Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass diejenigen Gastronomen und Händler am wenigsten über die Schließung jammern, die echte Hygienekonzepte haben und sich an die Vorgaben (Maske / nicht Faceshield, Kundenbegrenzung etc.) halten.

    Mach dem Lockdown werde ich die Händler unterstützen, die am wenigstens protestiert haben. Weil die es verdienen!

  • 26
    4
    fpleser
    11.01.2021

    diese Geschäfte haben sicher auch ein Hygienekonzept erarbeitet, warum sollen diese nicht auch öffnen? Der Virus macht sicher keinen Unterschied ob man im Schuhladen einkauft oder im Edeka. Und wenn es mehr offene Läden gibt konzentriert sich nicht alles in den großen Zentren. Leider verfolgt die Politik ein anderes Ziel, sie stochert sowieso nur im Nebel. Und daß immer noch nicht die Novemberhilfe ausgezahlt wurde ist typisch, nur leere Versprechen. Selbst ist man zu 100% abgesichert. Ich freue mich auch daß die FP hier drüber berichtet!