Felicia-Freunde touren zum sechsten Mal durchs Erzgebirge

Sie haben am Wochenende für Aufsehen in der Region gesorgt: die 85 historischen Fahrzeuge des Autoherstellers Skoda, die bei der 33. Auflage des Markentreffens dabei waren. Sie ließen sich auch von Corona nicht ausbremsen.

Oberwiesenthal.

Das allererste Felicia-Treffen hat 1989 in Stiege stattgefunden - einem Ortsteil der Stadt Oberharz am Brocken in Sachsen-Anhalt. Organisator war damals der MC Wernigerode. Das 22. Treffen ist 2009 zum 50. Felicia-Jubiläum im tschechischen Kvasiny ausgetragen worden. Dort, wo die Wagen einst vom Band gelaufen sind und ausgeliefert wurden. Für das nunmehr 33. Treffen war am Wochenende Oberwiesenthal der Ausgangspunkt. Es war damit das sechste Treffen, dass im Erzgebirge veranstaltet wurde.

160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren in 85 Fahrzeuge dabei, als es am Samstagmorgen auf die Rundfahrt von Oberwiesenthal nach Neudorf ging - mit und ohne Verdeck. Auf dem Programm standen eine dreistündige Stippvisite im Suppenmuseum und bei den Räucherkerzenmachern in Neudorf, denen bei der Arbeit über die Schulter geschaut werden konnte. Danach ging es über Crottendorf weiter nach Schwarzenberg sowie nach Lauter zum Mittagessen. Auf der zweiten Etappe gab es dann einen Stopp bei der Vugelbeerkönigin bei Lautergold, ehe die Strecke über Bockau, Jägerhaus, Antonsthal, Breitenbrunn wieder nach Oberwiesenthal zurück führte.

Organisator Rainhard Bauer aus Schneeberg zeigt sich zufrieden mit der Anzahl der Teilnehmer: "Ohne das allgegenwärtige Wort Corona zu oft in den Mund nehmen zu wollen: Die Pandemie hat uns ganz schön ausgebremst. Manche Teilnehmer waren im Vorfeld unsicher, ob das Treffen stattfindet oder nicht. Damit verbunden war ja die Urlaubsplanung", berichtet der 66-Jährige. Ein großes Problem seien allerdings die Straßen-Baustellen gewesen. Für die Planung habe er die Route dreimal nachträglich ändern müssen. Andreas Seidler aus Raschau-Markersbach wird in der Szene "Felicia Doktor" genannt: "Ich bin das 32. Mal dabei und habe selbst auch schon Treffen organisiert. Wir kennen uns alle untereinander und es ist jedes Jahr schön sich wiederzusehen." Es kämen aber auch immer wieder neue Leute mit ihren Autos dazu. "Die Felicia-Fangemeinde wächst nach wie vor", konstatiert er. Auch wenn es mit den Fahrzeugen momentan auf dem Markt sehr schlecht aussehe. Er selbst fährt eines der ersten Modelle, das 1959 in Kvasiny produziert worden war. Nächstes Jahr ist in Oberwiesenthal ein großes Skoda-Treffen vom ältesten bis zum neusten Modell geplant.

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