Gebühren für kommunale Objekte neu geregelt

Verwaltung ändert damit auch Bezuschussung der Kinder- und Jugendarbeit

Sehmatal.

Nach der Neuregelung der Entgeltordnung für den Kaiserhof im Ortsteil Neudorf sind nun auch die entsprechenden Verordnungen für die Turnhallen in der Gemeinde Sehmatal, die kommunalen Bestattungsfeierhallen im Ort sowie für das Turnerheim in Cranzahl neu geregelt worden. Das befindet sich - ebenso wie der Kaiserhof - in kommunalem Besitz. Die neuen Regelungen treten für die Turnhallen und das Turnerheim zum 1. September dieses Jahres in Kraft, für die Trauerhallen zum 1. Januar des nächsten Jahres. Das haben die Mitglieder des Gemeinderates in ihrer Sitzung am Mittwochabend mehrheitlich beschlossen.

Für die genannten Objekte gelten dabei jeweils individuelle Entgeltordnungen. So bewegen sich beispielsweise die Gebühren für die drei Turnhallen in der Gemeinde zwischen 2,20 Euro und 22,50 Euro pro Stunde. Die großen Unterschiede resultieren vor allem aus der Nutzung, bei der unter anderem zwischen örtlichen Vereinen und kommerziellen Nutzern beispielsweise unterschieden wird. Denn auch mit diesen neuen Entgeltordnungen will die Verwaltung die örtlichen Vereine nicht über Gebühr belasten, erläutert Kämmerin Anke Roscher. Die Zahlen resultieren aus komplizierten Berechnungen, denen zum einen die Jahresrechnungen der Jahre 2014 bis 2018 sowie die entsprechenden Finanzpläne bis 2022 zugrunde liegen. Aus allen Aufwendungen und Erträgen, der jeweiligen durchschnittlichen Nutzungsdauer und den genutzten Flächen ergibt sich so ein Basisentgelt für jede Einrichtung, nach der dann die einzelnen Gebühren berechnet werden. Neu geregelt hat die Verwaltung im Zuge dessen auch die Bezuschussung der Kinder- und Jugendarbeit in den Vereinen. Die bisher gewährten Abschläge bei den Gebühren gibt es laut Anke Roscher nicht mehr. Stattdessen melden die Vereine künftig die bei ihnen aktiven Kinder und Jugendlichen und erhalten danach einen Zuschuss.


Ebenfalls gestaffelt fallen die neuen Gebühren für das Turnerheim aus - je nachdem, welcher Teil des Objektes wie lange und von wem genutzt wird. Bei den beiden kommunalen Bestattungsfeierhallen in Cranzahl und Sehma werden künftig 140 Euro statt bisher 80 Euro pro Trauerfall berechnet.

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