Hang muss nach Brand gesichert werden

Landesamt: Vollsperrung der S 228 bis zum Abschluss der Arbeiten

Zschopau.

Nach dem Brand an Hang und Böschung an der Scharfensteiner Straße in Zschopau muss das Gelände beräumt und gesichert werden. Ein im Auftrag des Landesamts für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) unmittelbar nach dem Brand tätig gewordener Gutachter hatte festgestellt, dass auf einer Straßenlänge von 25 bis 30 Metern bei intensiven Niederschlägen eine akute Gefahr für die Verkehrsteilnehmer bestehe. Das teilte Lasuv-Sprecherin Nicole Wernicke auf Anfrage mit. Der Gutachter habe empfohlen, die absturzgefährdeten Steine und Felsblöcke vom Hang und der Felsböschung zu beräumen sowie kritische Bereiche mit vernagelten Netzen zu sichern. "Dazu werden derzeit mehrere Angebote eingeholt. Ziel ist, Beräumung und Sicherung noch im September abzuschließen", heißt es in der Antwort der Landesbehörde. Erst nach Abschluss der Sicherung könne die Vollsperrung der S 228 zwischen dem Abzweig Wilischthal und Zschopau aufgehoben werden. Über die Dauer der Arbeiten sowie die damit verbundenen Kosten konnte Nicole Wernicke noch keine Angaben machen. Die Sperrung ist bis zum 30. September beantragt. Die Verkehrsbehörde der Stadt Zschopau geht davon aus, dass eine Verlängerung nicht erforderlich wird.

Die Straße war nach zwei Flächenbränden, die sich in der vergangenen Woche kurz hintereinander ereignet hatten, gesperrt worden. Zum Löschen des Feuers auf dem für die Feuerwehr schlecht zugängigen, abfallenden Gelände waren Tausende Liter Wasser erforderlich. Allein beim erneuten Brandausbruch waren rund 10.000 Liter dazu nötig. Bereits in der Woche zuvor war auf einem abgeernteten Getreidefeld im Norden Zschopaus auf einer Fläche von rund 800 Quadratmetern Stroh in Brand geraten. (mit mik)

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