Helden vom Rettungsring stemmen ein Mega-Projekt

Junger Verein unterstützt tatkräftig die Sanierung vom Freibad Markersbach

Raschau-Markersbach.

Sie haben in diesem Jahr Unglaubliches geleistet, die Mitstreiter und Mitglieder des noch jungen Vereins "Miebner Freibad Rettungsring". Denn sie haben bei den dringend notwendigen Reparaturarbeiten in "ihrem Freibad" selbst mit Hand angelegt. Haben geschachtet, gebuddelt, gepickert, geklopft und Fliesen verlegt.

Das Becken vom Freibad war nicht mehr dicht. Die Folie porös. Die Gemeinde erhielt 150.000 Euro Fördermittel, davon konnten drei Fachgewerke geordert und bezahlt werden. Unzählige Abbruch- und Nebenarbeiten stemmten beim Bau die Mitglieder des Vereins. Mit ihrem Engagement infizierten sie förmlich den ganzen Ort. Während die Männer buddelten, sorgten die Frauen für stärkende Kost. Das ging über Monate so. Als im April die Arbeiten begannen, lagen noch Eisschollen vom Winter im alten Becken. Dann folgte der brachiale Sommer, bescherte bestes Bauwetter und alle gemeinsam - Bademeister, Verein und Firmen - haben ihr Ziel geschafft: Am 7. Juli konnte tatsächlich nach nur dreimonatiger Bauphase die Badesaison 2018 eröffnet werden. Gezählt wurden mehr als 13.000 Badegäste. "Wir waren sogar für den Ehrenamtspreis ,Erzgebürger' nominiert", sagt Frank Grimm vom Verein stolz. (matu)

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