Hunde in Quarantäne: Tierheim sagt Fest ab

In der Einrichtung ist ein Virus aufgetreten - Vorsicht geboten

Annaberg-Buchholz.

Das Tierheim Neu-Amerika nahe der Kreisstadt muss ein für den 7. September geplantes Fest absagen. Eigentlich sollte an diesem Tag die Einweihung der Einrichtung vor 20 Jahren gefeiert werden. Doch das Auftreten einer hoch ansteckenden Hundeerkrankung - der Parvovirose - verhindert das. Aktuell ist noch ein Junghund, der erkrankt ist, in Quarantäne. Aber laut Tierheimleiterin Peggy Kreher geht es ihm schon besser. Drei weitere, die wie er aus Rumänien stammen und von einer anderen Tierschutzorganisation übernommen worden sind, werden ebenfalls als Vorsichtsmaßnahme noch in Quarantäne gehalten. Sie seien aber negativ getestet worden und es gehe ihnen soweit gut.

Dennoch habe man mit Blick auf die erhöhte Infektionsgefahr die Entscheidung getroffen, das schon seit Januar vorbereitete Fest abzusagen. "Wir tragen eine große Verantwortung nicht nur unseren Schützlingen gegenüber, sondern natürlich auch unseren Gästen und deren Vierbeinern", heißt es auf der Internetseite des Tierschutzvereins Annaberg und Umgebung, der das Tierheim betreibt.


Weiterhin ist der Besucherverkehr bei Hunden eingeschränkt. Außerdem werden neue Hunde nur in Notfällen aufgenommen und in separaten Zwingern untergebracht. Was die Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen des Tierheims betrifft, so will man laut Peggy Kreher versuchen, in kleinerem Rahmen etwas in der Vorweihnachtszeit auf die Beine zu stellen. (aho)

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