Jöhstädter Haushalt für dieses Jahr im Entwurf fertig

Stadt will 1,3 Millionen Euro investieren - Neues Wohngebiet geplant

Jöhstadt.

Eine Summe von reichlich 1,3 Millionen Euro will die Stadt Jöhstadt dieses Jahr investieren. 617.000 Euro davon sind Eigenmittel. Beim "Rest" von 709.800 Euro handelt es sich um Fördermittel beziehungsweise Zuweisungen. Diese Zahlen sind im Entwurf des Jöhstädter Haushaltsplanes für dieses Jahr zu finden, den Kämmerin Katrin Ziehe zur jüngsten Sitzung des Stadtrates vorstellte.

Der Löwenanteil von 376.000 Euro ausgabenseitig ist für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Steinbach eingeordnet, der im Frühjahr endlich beginnen soll. Ursprünglich sollte bereits vergangenes Jahr Baustart sein. 300.000 Euro sind für den Neubau Technikraum an der Oberschule geplant. Ebenfalls mit einer sechsstelligen Summe kalkuliert die Stadt für die Planung und Erschließung eines neuen Wohngebietes am Dürrenberg in Jöhstadt. "In letzter Zeit hatten wir im Rathaus immer wieder Anfragen junger Familien nach Bauland. Dem wollen wir nachkommen", erläuterte Ziehe. 200.000 Euro sind dafür vorgesehen. Für die Erweiterung des Schulhortes im Erbgericht Grumbach sind 122.500 Euro eingestellt und für die neue Heizung in der Grundschule Grumbach ist die Summe von 100.000 Euro angesetzt. Diese fünf Maßnahmen sind die ganz großen Brocken im 2021er Etat. Daneben sind noch mehrere kleinere Vorhaben geplant. Dazu zählen etwa die Erneuerung der Öllager in der Turnhalle sowie in der Kindertagesstätte Steinbach, die Planung und der Bau des Fußweges zum künftigen Netto-Markt Jöhstadt sowie Investitionen in die Ausstattung der Schulen im Rahmen des Digitalpaktes.

Darüber hinaus will die Stadt dieses Jahr fast 87.000 Euro für Instandhaltung ausgeben. Größter Posten hierbei ist mit 20.000 Euro die brandschutztechnische Ertüchtigung der Kita Grumbach. 15.000 Euro sollen verwendet werden, um Gemeindestraßen auf Vordermann zu bringen und 10.000 Euro für die Totenhalle Steinbach, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Der Etat 2021 liegt aktuell öffentlich im Rathaus aus. Damit kann jedermann Einsicht nehmen. In der Ratssitzung am 11. Februar soll das Zahlenpaket beschlossen werden.

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