Krippenbau in Crottendorf soll in Kürze beginnen

Gebäude bietet später 50 Plätze - Projekt hatte sich verschoben

Crottendorf.

Der Bagger steht schon, der Bauzaun ebenfalls: Sobald es das Wetter zulässt, soll in Crottendorf der Neubau einer neuen Kinderkrippe im Auftrag der Gemeinde beginnen. Eigentlich war das schon für Anfang der Woche vorgesehen, doch der erneute Schneefall ließ das nicht zu.

Die neue Kinderkrippe, die einmal 50 Plätze für die Betreuung der Jüngsten bieten wird, entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft der Kindertagesstätte "Bärenkinder". Eigentlich sollte ihr Bau schon im vorigen Jahr beginnen, doch das hatte sich aus verschiedenen Gründen verschoben. So hatte der Gemeinderat etwa der Vergabe der Baumeisterarbeiten erst im zweiten Anlauf zugestimmt, nachdem eine erneute Ausschreibung erfolgt war. Denn nach der ersten lag das wirtschaftlichste Angebot fast 30 Prozent über der Kostenschätzung. Zu viel, befand das Gremium im August 2018. Daher wurde damals die Entscheidung getroffen, das Ganze auch angesichts des späten Zeitpunkts für einen Baubeginn auf dieses Jahr zu verschieben. Nach der zweiten Ausschreibung wurde der Auftrag für die Baumeisterarbeiten an ein Unternehmen aus Aue vergeben, das das wirtschaftlichste Angebot vorgelegt hatte. Mit 688.000Euro lag es gut 20 Prozent über der Kostenschätzung.

Mittlerweile sind mit Zustimmung des Crottendorfer Gemeinderats auch weitere Vergaben für das Bauprojekt bewilligt worden. Dabei handelt es sich um die Elektroarbeiten sowie solche im Bereich Heizung, Lüftung, Sanitär. Geplant ist, dass die Gesamtkosten für den Krippenbau die Marke von 1,6 Millionen Euro nicht übersteigen. Allerdings geht Bürgermeister Sebastian Martin (parteilos) davon aus, dass die Summe angesichts der aktuellen Entwicklung der Baupreise wohl nicht reichen wird. Auch im Gemeinderat war das bereits ein Thema. Zwar bekommt die Gemeinde Fördergeld für das Projekt, aber dabei handelt es sich um einen feststehenden Betrag von rund 1 Million Euro. Mögliche Mehrkosten muss demnach allein die Kommune tragen.

Mit dem Neubau der Kinderkrippe soll sich auch die Situation hinsichtlich des Platzes im Kindergarten entspannen. Die Hortkinder sind bereits im vergangenen Jahr in die ehemalige Wedru umgezogen.

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