Malzmühle wird weiter gesichert

Nach der Entkernung des historischen Gebäudes im Schlettauer Schlosspark folgt nun die Sicherung. Noch in diesem Jahr könnte der Bauzaun verschwinden.

Schlettau.

Das Gesicht des Schlettauer Schlossparks wandelt sich derzeit. Das liegt nicht zuletzt an den Arbeiten an der historischen Malzmühle. Nachdem das Haus im vergangenen Jahr entkernt worden war, sollen nun die übrig gebliebenen Mauern gesichert werden. In den kommenden Wochen wird laut Bürgermeister Conny Göckeritz daher ein Baugerüst aufgestellt werden. Dies ist nötig, um das Mauerwerk sichern zu können. Laut Göckeritz wird ein Ringanker mit Blechabdeckung aufgebracht.

Um das historische Erscheinungsbild nicht zu stören, wird der Ringanker an der Vorderseite aus Steinen bestehen, die Rückseite aus Holz. Beides fungiert als eine Art Schalung, die in der Mitte mit Beton ausgegossen wird. Danach kann nicht nur das Gerüst, sondern auch der Bauzaun abgebaut werden. "Der Bereich wird wieder zugänglich", so Conny Göckeritz. Die Arbeiten werden aus Kostengründen größtenteils vom städtischen Bauhof ausgeführt und sollen noch in diesem Jahr erfolgen. Die Malzmühle gehört zu den ältesten Gebäuden in der Stadt und steht unter Denkmalschutz. Da der Verfall in den vergangenen Jahren aber immer mehr zugenommen hatte, musste aus Sicherheitsgründen ein Teil abgerissen werden. Der verbliebene Rest soll als gesicherte Ruine erhalten bleiben.

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