Mehr Parkplätze für die Innenstadt

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In Ehrenfriedersdorf mangelt es an Stellflächen für Anwohner

Ehrenfriedersdorf.

In den vergangenen Jahren haben einige private Investoren historische Gebäude in der Ehrenfriedersdorfer Innenstadt saniert und so neuen Wohnraum geschaffen. Ein Beispiel ist das Projekt im Areal an der Oberen Kirchstraße/Hospitalstraße/Annaberger Straße. Ein privater Investor hat diesen Komplex aufwendig saniert. Doch mit mehr Wohnraum, so Bürgermeisterin Silke Franzl, werden auch mehr Parkplätze benötigt. Die Struktur der Innenstadt biete dafür aber wenig Spielraum. "Als die Häuser entstanden sind, gab es kaum Autos", so die Stadtchefin. Nun aber bringe jeder Mieter ein oder zwei Autos mit. Ein Problem, welches es an mehreren Stellen in der Bergstadt gebe. Und die Vermieter haben aufgrund der beengten Verhältnisse kaum die Chance, selbst für Parkplätze für ihre Mieter zu sorgen.

An der Oberen Kirchstraße will nun die Stadt aktiv werden. In der jüngsten Sitzung des Stadtrates am Montagabend beschloss das Gremium, ein Unternehmen zu beauftragen, das an der Straße Parkflächen anlegt. Um den benötigten Raum dafür zu schaffen, soll die Straße in dem Bereich zur Einbahnstraße werden. Das heißt, befahren werden kann die Obere Kirchstraße künftig nur noch in Richtung B 95. Am oberen und unteren Ende des Parkbereiches sind Bauminseln vorgesehen, da die Kreuzungsbereiche nicht zugeparkt werden sollen, erläutert Bauamtsleiterin Iris Schmidt. Knapp 30.000 Euro sollen die zusätzlichen Parkflächen kosten. Die Fahrzeuge werden schräg angeordnet, auf diese Weise könnten mehr davon Platz finden.

Geplant ist, die Abstellflächen für die Autos zunächst nicht mit einer Markierung zu kennzeichnen. Es wird also keine aufgezeichnete Abtrennung der einzelnen Parkplätze geben. Sollte sich das nicht bewähren, könne später noch geändert werden. Bürgermeisterin Silke Franzl erklärte während der Sitzung, dass die Stadt ein Parkplatzproblem habe. Sie sei aber auch sehr dankbar, dass es private Investoren gebe, die sich der alten Häuser annehmen. Auch die jetzige Investition werde das Problem in diesem Bereich wohl nicht schlussendlich lösen. Für alle Mieter werden die öffentlichen Stellflächen wohl nicht reichen.

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