Neue Technik für Retter in Bärenstein und Schlettau

Die Johanniter-Wachen erhalten modulare Patientenmonitore mit Touch-Displays. Derweil ist auch die umfassende Sanierung des Objektes in Bärenstein abgeschlossen.

Bärenstein/Schlettau.

In den Rettungswachen der Johanniter in Bärenstein und Schlettau zieht neueste Technik ein. Dabei handelt es sich um insgesamt fünf Geräte namens Corpuls 3. Vom Grundsatz her ist das ein transportabler Patientenmonitor mit integriertem Defibrillator/Schrittmacher.

Das "Revolutionäre" daran, wie es die Potsdamer Vertriebsfirma beschreibt, ist die modulare Bauweise. Das heißt, das Gerät ist teilbar in Monitoreinheit, Patientenbox sowie Defibrillator/Schrittmacher. Aufgrund der drahtlosen Kommunikation der drei Bestandteile können diese individuell am Einsatzort platziert werden.

"So muss etwa beim Transport eines Patienten durch ein enges Treppenhaus kein mit Kabeln am Patienten hängendes Gerät mitgetragen werden", erklärt Daniela Blume vom Kreisverband der Johanniter-Unfall-Hilfe. Nach einer entsprechenden Schulung der Mitarbeiter sollen die rund 110.000 Euro teuren neuen Geräte auf den Rettungsfahrzeugen in Betrieb gehen, sagt Jens Schnedelbach, Leiter der Wachen Schlettau und Bärenstein.

Neben dieser Investition freuen sich die Notfall- und Rettungssanitäter, die in der Bärensteiner Wache ihren Dienst verrichten, zudem über ein nahezu generalüberholtes Domizil. "Das Dach wurde komplett erneuert und mit einer Aufdachdämmung versehen. Und es wurde eine Dachrinnenheizung eingebaut", berichtet Christian Cirpka, stellvertretender Rettungswachenleiter. Zudem seien alle Fenster sowie die Haustür erneuert worden. Auch habe die Außenfassade einen neuen Anstrich erhalten und trage jetzt das Logo des Rettungszweckverbandes Chemnitz-Erzgebirge, der Eigentümer der Immobilie ist und somit auch Geldgeber für die Sanierung. Die umfangreichen Arbeiten sind zum Großteil vor rund vier Wochen abgeschlossen worden, sagt Cirpka.

Was noch fehlt, sei ein neuer Innenanstrich. Der soll in den kommenden Wochen auch noch realisiert werden. Mit dem schon im vergangenen Jahr erfolgten Umbau der großen Garage präsentiere sich das Objekt fast wie neu - und das im 25. Jahr nach der Einweihung.

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