Räucherkerzenland will ins Sommergeschäft investieren

Etwa 69.000 Gäste haben 2019 in der Crottendorfer Einrichtung selbst Räucherkerzen hergestellt oder einen Platz im Café gebucht. Damit ist deren Anzahl weiter gestiegen. 2020 soll es ein Novum im Außengelände geben.

Crottendorf.

Der Zuspruch für das im Herbst 2017 eröffnete Crottendorfer Räucherkerzenland ist ungebrochen. Laut Geschäftsführer Mirko Paul wurden im vergangenen Jahr rund 69.000 Gäste gezählt, die Plätze für das Selbermachen von Räucherkerzen oder im Café der Einrichtung gebucht haben. Das waren etwa 7000 mehr als im Vorjahr. "In dieser Größenordnung soll es auch bleiben. Wir wollen, dass ein Aufenthalt bei uns gemütlich ist", sagt Paul.

Zu den gebuchten Gästen kamen Tagesausflügler dazu, die sich etwa in den Verkaufsräumen umschauten oder den Spielplatz nutzten. Anhand der Kassiervorgänge schätzt der Geschäftsführer, dass im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 100.000 Besucher im Crottendorfer Räucherkerzenland waren. Eine Zahl, mit der vor der Eröffnung niemand gerechnet hätte. Die gefragtesten Monate seien der November, Dezember und Februar. Auch für Ende dieses Jahres liegen schon viele Buchungen für das Selbermachen von Räucherkerzen vor, das in drei Werkstätten wie der "Kerzl-Kich" oder dem "Raacherkerzl-Stolln" möglich ist. Es gibt dafür 80 Plätze.

Für die Zukunft ist geplant, das Sommergeschäft in der Einrichtung zu stärken. In diesem Jahr wird in eine Neuerung für den Spielplatz investiert, die wahrscheinlich im Frühjahr aufgebaut werden soll. Welche, das will Mirko Paul noch nicht verraten. Eventuell wird 2020 auch ein Labyrinth eingeweiht, das 2018 angelegt worden ist und vor allem aus Lebensbäumen besteht. Etwa 20.000 Euro sind dafür investiert worden. Die Bäume müssen aber erst groß genug sein, ehe Gäste den Irrgarten erkunden können. Es war nicht die einzige Investition seit der Eröffnung des Räucherkerzenlandes. Ein weiteres Beispiel: 2019 wurden rund 100.000 Euro für eine neue und größere Küche des Cafés "Annabella" eingesetzt.

Hinter dem Räucherkerzenland steht die Firma Crottendorfer Räucherkerzen, die mehr als 30 verschiedene Sorten davon herstellt. Demnächst kommt eine neue hinzu, die mit den anderen in diesem Jahr auf mehreren Messen vorgestellt werden soll. Ende Januar wird das Unternehmen, das mehr als 40 Mitarbeiter beschäftigt, auf der "Christmasworld" in Frankfurt am Main vertreten sein. Außerdem sind zwei weitere Messeauftritte geplant: im Frühjahr und im Herbst auf der Fachmesse Cadeaux in Leipzig.

Änderungen wird es 2020 bei den Öffnungszeiten des Räucherkerzenlandes geben. Zwar behält die Einrichtung von März bis Oktober einen Schließtag am Dienstag bei. Doch in den Ferien entfällt dieser, kann das Ausflugsziel an jedem Wochentag besucht werden.

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